Jamie Lee Curtis gesteht Morphium-Sucht

Dienstag, 21. Juli 2009, 23:48 Uhr

Jamie Lee Curtis beschreibt ihre Medikamenten-Sucht als “warmes Bad, in dem ich die schmerzhafte Realität verlassen konnte”. Die 50-jährige Schauspielerin (‘Halloween H 20′) wurde abhängig von Schmerzmitteln, nachdem sie sich mit 35 einer Schönheits-OP an den Augen unterzogen hatte. Jetzt öffnet sich Curtis und betont, die Wurzeln für ihre Sucht lägen in ihrer Vergangenheit.

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In einem Blog für die ‘Huffington Post’ schreibt sie: “Ich stieß nach einem routinemäßigen Schönheits-Eingriff auf Schmerzmittel und wurde anhängig. Das Morphium wurde zu einem warmen Bad, in dem ich die schmerzhafte Realität verlassen konnte.”

Mit dem heutigen Abstand kann Curtis ihre Sucht klar umreißen und beschreibt: “Ich hatte Glück. Es gelang mir zu erkennen, dass der Schmerz vor langer Zeit und ganz weit weg begonnen hatte, und dass der Weg zu dem Narkotikum eine Frage der Zeit war. Der Schmerz musste betäubt werden.”

Noch heute nimmt die US-Amerikanerin ihre Vergangenheit nicht auf die leichte Schulter. “Die Überwindung meiner Medikamentenabhängigkeit ist die größte Leistung meines Lebens”, sagt die schöne Brünette, betont aber: “Es ist harte Arbeit – harte, schmerzhafte Arbeit. Aber Hilfe ist da, in jeder Stadt und Karriere gibt es von Drogen und Alkohol befreite Mitglieder der Gesellschaft, aus jeder Ecke des Lebens, die helfen und führen.”

In ihrem Blog verweist Curtis auch auf den King of Pop, Michael Jackson, der im letzten Monat an einer vermeintlichen Medikamenten-Überdosis gestorben ist.

Sie bezeichnet Jacksons Kindheit als die Wurzel seines Leidens. Dass sein Unfall beim Dreh zu einer Pepsi-Werbung, bei dem Jacko schwere Verbrennungen erlitt, seine Sucht ausgelöst haben soll, glaubt Curtis indes nicht. Sie betont: “Die Erklärung lautet, dass in diesem Moment die Drogen ihren Anfang nahmen, die letztendlich sein Leben bestimmten. Ich glaube das nicht. Die Qualen, die er erlitt, begleiteten ihn seit seiner Geburt, seit er zur Konsumware wurde, was ihn dann zu diesem King of Pop wird zum ‚Wiesel in seiner Neverland-Box’ machte, was ihn zerstört hat.”

Die Kalifornierin hat eine feste Meinung über den verstorbenen Superstar und gibt diese preis: “Jackson war abhängig. Es kommt ans Licht. Überall. Er wollte Erleichterung und holte es sich unter jedem Namen, an jedem Ort und mit allen Mitteln. Es war und ist immer noch eine Verschwörung des Schweigens, und ich bin mir sicher, es gab Versuche einzugreifen und ich bin mir sicher, seine Freunde und die Familie hat es versucht… Aber ein Abhängiger bekommt, was ein Abhängiger will – Befreiung von den Scherzen in seinem Leben.” (BangMedia)

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