Michael Jackson: Hausarzt verabreichte letzte Dosis Propofol

Dienstag, 28. Juli 2009, 10:34 Uhr

Die Polizei ist sich fast sicher: Der Kardiologe Dr. Conrad Murray hat Michael Jackson das Narkosemittel Propofol als Einschlafmittel verabreicht und das habe dann auch bei dem King Of Pop zum Herzstillstand geführt. Das habe Jacksons Hausarzt nach Informationen von TMZ auch zugegeben.
Murray habe offenbar aber nicht aufgepasst, als das Herz des King of Pop aufgehört habe zu schlagen, bzw. möglicherweise selber schon geschlafen,  während das Propofol durch einen Tropf in Jacksons Blut gepumpt wurde. Am 25. Juni, dem Todestag des Popstars, habe Murray das Medikament “einige Zeit nach Mitternacht” verabreicht, sagte ein anonymer Informant aus dem Umfeld der Familie. Diese Quelle habe auch Zugang zu den polizeilichen Ermittlungen. Normalerweise muss ein Patient, dem Propofol verabreicht wird, permanent mit einem EKG, das die Veränderungen des Herzschlags anzeigt,  permanent überwacht werden. Nach Jacksons Tod wurde in dessen Haus jedoch kein EKG-Gerät gefunden.

Die Klatschseite ‘TMZ’ meldet dazu: “Zwei Tage nach Jacksons Tod sagte Dr. Murray den Ermittlern des Los Angeles Police Departement (LAPD), er habe dem Sänger Stunden vor dessen Tod Propofol verabreicht… das berichten mehrere Quellen bei der Justizorgane.”

Jackson habe das Betäubungsmittel Propofol, das auch als Diprivian vermarktet wird, immer wieder von Conrad Murray erhalten, um einschlafen zu können. Die Sanitäter seien drei Minuten nach dem Notruf eingetroffen. Dreißig Minuten nachdem Murray den Sänger tot aufgefunden habe. Das Schlafzimmer befand sich im Obergeschoß des Hauses und sei in einem chaotischen Zustand gewesen. An den Wänden haben sich ca. 20 Zettel befunden mit Notizen wie dieser: “Kinder sind süß und unschuldig”.

Michael Jackson 1958-2009

Der Leuchnam des verstorbenen Superstar soll sich laut Jacksons Bruder Tito immer noch auf dem Forest Lawn Friedhof befinden, wo auch schon die private Beerdigung statt gefunden hatte.

Während die Welt auf die Pärsentation eines Schuldigen wartet, soll es im Sorgerechtsstreit um Jacksons drei Kinder Prince Michael (12), Paris (11) und Prince Michael II (7) Fortschritte geben. Momentan hat Jacksons Mutter Katherine (79) die Aufsichtspflicht. Angeblich soll sie ein Treffen zwischen den älteren beiden Kindern und deren biologischer Mutter, die ehemalige Krankenschwester Debbie Rowe, arrangieren.

In einem Interview in der amerikanischen Fernsehshow ‘Today’ erklärt Jacksons Anwalt L. Londell McMillan: “Wir machen sehr bald eine Ankündigung. Ich möchte sagen, dass alle Parteien sehr vernünftig gewesen sind. Debbie Rowe, ihre Anwälte, Frau Jackson waren sehr überlegt, sehr kümmernd, sehr besonnen.”

Die Vernunft aller führt zum Besten für die Kinder, weiß der Rechtsvertreter und bekräftigt: “Wir glauben daran, nah an einer Einigung zu sein. Wir haben uns angenähert und wir waren rücksichtsvoll und vernünftig. Wir arbeiten an einer Einigung, die nicht nur das Beste für Debbie Rowe oder Frau Jackson sein wird, sondern für die beiden Kinder, die Debbie Rowe hat.”

Dabei sieht McMillan nur eine Lösung. Er erklärt: “Das Beste für die Kinder ist das, was Michael wollte und was passiert ist: Frau Jackson hat das Sorgerecht für diese Kinder.”

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