Arzt warnte Michael Jackson vor Propofol

Samstag, 1. August 2009, 19:23 Uhr

Michael Jackson ist lange vor seinem Tod vor dem gefährlichen Narkosemittel Propofol gewarnt worden. Dr. Allan Metzger aus Los Angeles, bei dem Jackson seit 2003 in Behandlung war, hatte nach Angaben seines Anwalts Harlan Braun im April einen Hausbesuch bei dem Sänger gemacht. „Jackson fragte nach Propofol. Dr. Metzger weigerte sich und sagte ihm, wie gefährlich es ist“, sagte er laut ‘people.com’. „Offenbar versuchte Jackson, an das Mittel zu kommen und jemanden zu finden, der es ihm verabreicht.“

 
Michael Jackson press conference in London
 

Auch der Rheumatologe stand im Visier der Ermittler im Zusammenhang mit dem Tod des Popstars.  “Dr. Metzger tat nichts Unrechtes, und er ist jetzt einer der potenzieller Zeugen, die bezeugen können, dass Jackson auf der Suche war nach der Droge”, fügte der Anwalt hinzu.

Allerdings wurde Metzger im Jahr 2000 gerügt, als er Janet Jackson ein Rezept unter falschem Namen ausstellte. Die Verwendung von Pseudonymen verhindere doch nur, dass die privaten, sensiblen Patientendaten an die Öffentlichkeit geraten, fügte Braun hinzu. “Das ist eine gängige Praxis, obwohl es illegal ist”. Nach seiner Ansicht gebe es keinen Schutz dafür, dass Apotheken, die die Rezepte einlösen, Informationen an die Boulevardpresse geben.

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