Alexandra Kamp schockiert mit Ekelfoto: „Das ist der Rest von Ihrem Pelz!“

Montag, 21. September 2009, 11:17 Uhr

Schauspielerin Alexandra Kamp, derzeit unter anderem mit ihrem ersten Hörbuch ‘Sexus’ von Henry Miller in aller Munde, überrascht nun mit einem kontroversen Fotoshoot, um gegen die Pelzindustrie zu demonstrieren. Für PETAs Anti-Pelz-Kampagne hält sie einen gehäuteten Fuchs vor ihrem Körper und mahnt: „Das ist der Rest von Ihrem Pelz!“

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Alexandra Kamp sagt dazu: „Ich hätte damals in New York und Paris sehr schnell sehr reich werden können, wenn ich als Model all die Pelzkampagnen und Modenschauen gemacht hätte, die mir angeboten wurden. Nach meinem ersten Fotoshoot habe ich einmal in eine Kühlkammer eines exklusiven Pelzhändlers in New York geguckt, worauf es mir den Atem und den Appetit verschlug. Ich weiß, ich werde in Zukunft keinen Pelz mehr tragen und ja, wir werden immer mehr. Macht mit!“

PETA Deutschland e. V. informiert seit Jahren über die grausame Realität der Pelzproduktion. Tiere auf Pelzfarmen verbringen ihr Leben in kleinen, schmutzigen Drahtkäfigen. Sie sind allen Witterungsbedingungen ausgesetzt. Oftmals haben sie keinen Unterschlupf, keine Beschäftigungsmöglichkeiten und kein Wasser zum Baden und Abkühlen. Auch die medizinische Versorgung entfällt. Pelzfarmer nutzen meist die billigsten und grausamsten Tötungsmethoden: Ersticken, Stromschlag und Vergiften. Der Tod durch Stromschlag ist besonders qualvoll – den Tieren wird ein Metallstab in den Anus und in den Mund eingeführt, der dann unter Strom gesetzt wird.

Das neue Foto-Motiv wurde in den Hamburger Aplanat-Studios vom Fotografen Marc Rehbeck in Szene gesetzt, der PETA seit vielen Jahren honorarfrei unterstützt.

Kommentare

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Ein Kommentar zu “Alexandra Kamp schockiert mit Ekelfoto: „Das ist der Rest von Ihrem Pelz!“”

  1. Antonietta sagt:

    Das jährlich stattfindende Erntedankfest meint zwar etwas anderes – geerntet wird jedoch nicht nur auf den Feldern, sondern auch unter den Tieren:
    Jedes Jahr werden allein in Deutschland ca. 300.000 Nerze wegen ihrer Felle für den Pelzmarkt vergast oder erschlagen, bevor sie ihren ersten Geburtstag erleben. Weltweit müssen jedes Jahr 30 – 40 Millionen Tiere ihr Leben lassen, damit die Frau und der Herr von Welt sich in ihre Pelze gehüllt dem Winter stellen können. Besonders gefragt sind nach wie vor Nerzpelze. Brisant:
    Für einen einzigen Mantel müssen mindestens 60 – 80 Nerze sterben.
    Ihr kurzes Leben fristen die freiheitsliebenden Tiere in winzigen Boxen aus Drahtgeflecht, vergleichbar mit den Käfigen einer Legebatterie. Die Drähte schneiden in die empfindlichen Pfoten der Tiere, durch die Enge beginnen sie aus Verzweiflung, sich gegenseitig zu zerfleischen.
    Hinter hohen Mauern und Zäunen versteckt, meist in abgelegenen Wäldern, sind die etwa 25 – 30 Pelzfarmen, die es in Deutschland noch gibt, vor neugierigen Blicken gut geschützt.

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