Chuck: Matt Bomer hat sein Coming-Out
Schon seit längerem kursieren Gerüchte darüber, dass Frauenschwarm und "White Collar"-Darsteller Matt Bomer homosexuell sei. Bislang hat der 34-jährig...
Freitag, 25. September 2009, 11:34 Uhr
Im Club der gebrochenen Herzen? Drew Barrymore behauptet, Sex sei “nebensächlich” für sie. Die Schauspielerin (‘Whip It!’) ist zweimal geschieden und soll momentan ihre Beziehung mit Schauspieler Justin Long wieder aufleben lassen. Trotzdem hat die 34-Jährige jetzt für sich beschlossen, die Liebe hinten anzustellen und sich um andere Aspekte ihres Lebens zu kümmern.

“Sexuelle Liebe ist nebensächlich für mich”, erklärt sie deswegen überzeugt. “Ich habe viel Zeit meines Lebens damit verbracht, mich Liebe zu widmen oder Liebe zu verfolgen oder Liebe zu verstehen. Aber in den letzten Jahren drehte sich mein Leben einfach nicht mehr nur darum. Es geht nicht nur um die Mutter-Lasten. Es geht nicht um den Jungen. Es geht um etwas ganz anderes, und das ist sehr erfrischend. Ich versuche noch, es zu verstehen und zu genießen.”
Neben dem ewigen Suchen nach Mr. Right will Barrymore auch ihre schwere Kindheit endlich hinter sich lassen. Mit 13 hatte sie ihre erste Entziehungskur hinter sich, ein Jahr später versuchte sie sich das Leben zu nehmen. Mit ihrer Mutter Ildiko Jaid verbindet die heute wunderschöne Aktrice eine mehr als komplizierten Beziehung. Schon mit 14 zog sie von Zuhause aus – kurz nach ihrer zweiten Entziehungskur. 1991 verlor Barrymores Mutter die elterliche Gewalt über ihre Tochter.
Obwohl sie in der Vergangenheit immer wieder Inspiration aus ihrer verkorksten Kindheit schöpfen konnte, war dies für ihren neuen Film, bei dem Barrymore auch Regie führt, nicht nötig. In ‘Whip It’ geht es um ein Außenseitermädchen in einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Texas, das lieber Roller-Derby spielt, als zu Schönheitswettbewerben zu gehen – sehr zum Missfallen ihrer ehrgeizigen Mutter (gespielt von Marcia Gay Harden).

Im Interview mit ‘Parade.com’ verglich Barrymore die Filmcharaktere mit ihren realen Kindheitserlebnissen: “Ich habe früher emotional viel aus all dem Zeug mit meiner Familie gezogen. Aber seltsamerweise hatte ich bei ‘Whip It!’ keine emotionalen Reserven, um darauf etwas zu ziehen, weil meine Mutter und ich getrennt sind.”
Doch ganz fremd waren Barrymore die dargestellten Konflikte auch wieder nicht. Sie ruderte zurück: “Aber die heftigen, irgendwie skandalösen Aspekte einer Mutter-Tochter-Beziehung hatte ich natürlich mit meiner Mom. Wenn es also nötig ist, kann ich mit meinem Herzen und meiner Seele einiges auf den Tisch legen.”

Fotos: Parade.com


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