Am letzten Samstag überraschte die 13-jährige Julia Maria Sakar aus der Schweiz mit einem glanzvollen Auftritt in Dieter Bohlens ‘Supertalent’-Show. Das Julia eine Runde weiterkam, stand außer Diskussion. Zu sehr erinnerte der Auftritt an den spektakulären der unscheinbaren Susan Boyle im April 2009 bei ‘Britain’s Got Talent’ und vor allem an die 12-jährige US-Amerikanerin Bianca Ryan, die 2006 als Überraschungssiegerin in der TV-Casting-Show ‘America’s Got Talent’ hervorging.
Wir von klatsch-tratsch.de haben am Montag mit dem Wunderkind telefoniert und wollten wissen, wie es nun weitergeht.
Über 6,5 Millionen allein in Deutschland haben Deinen Auftritt bei RTL gesehen. Die Aufzeichnung zu Deinem Fernsehauftritt beim “Supertalent” fand bereits im August statt. Wie waren die Reaktionen in Deiner Heimat seit dem Wochenende? Wie reagierten Deine Schulkameraden? Wie Deine Freunde?
Es ist alles wunderschön und ich freue mich so sehr. Heute musste ich gleich drei Zeitungen Interviews geben, morgen singe ich für das Zürcher Fernsehen „TeleZüri“, anschliessend wird bei mir zuhause gedreht. Am Mittwoch bin ich zu Gast im TV Zentralschweiz, am 11.11. besucht mich RTL Explosiv zuhause, um Aufnahmen zu machen. Bei Clipfish.de wurde ich heute als bestes Video gewählt, auch die Kommentare sind nur positiv. Seit Sonntag haben mich bis heute eine halbe Million Menschen angeklickt und es geht weiter. Sehr wahrscheinlich darf ich am 27.11 im Zürcher Hallenstadion das „Energy Stars for free“ eröffnen. Dort singe ich vor 18 000 Besuchern neben Weltstars wie Shakira oder Jan Delay.
In der Schule sind alle begeistert, niemand ist neidisch. Alle wünschen mir, dass ich glücklich bin. Das finde ich das Schönste.
Deine ungarische Mama Jamila ist Hellseherin. Sie hat ja schon verraten: “Nächstes Jahr ist Julias Jahr!” Da weiß sie doch bestimmt schon, ob Du ins Finale kommst!?
Die Mutter meiner Mutter ist Ungarin, ihr Vater ein Tscheche, der Grossvater ein Österreicher. Meine Mutter arbeitet als Heilerin und hilft Menschen. Sie gibt viele Kurse in Bewusstseinsarbeit. Sie sagte schon vor ein paar Jahren, wenn mich Dieter Bohlen sieht, werde ich berühmt, denn er verstehe, wer Talent habe. Viele waren damals gegen Dieter Bohlen wegen seiner Sprüche. Meine Mutter hat ihn aber immer in Schutz genommen und gesagt, dass er ein ganz lieber und gutmütiger Mensch sei, professionell, und dass er die Dinge halt mal richtig beim Namen nennt. Auch wenn dies den Menschen nicht immer gefällt.
Wie geht es jetzt bei Supertalent für dich weiter? RTL wollte doch überlegen, ob unter 14 Jahre alte Kinder überhaupt weiterkommen?
Nächste Woche besucht mich RTL, um bei mir zuhause zu drehen. Wir werden sehen, was dann passiert.
Glaubst Du an den Sieg?
Ich habe Talent und ich glaube auch die Chance, zu gewinnen. Wir werden sehen.
Hat Dieter Bohlen nach Deinem Auftritt noch was zu dir gesagt?
Dieter Bohlen hab ich nicht mehr gesehen, aber draussen traf ich Bruce und er sagte zu mir: „Julia, Du bist spitze!“
Wie kam es eigentlich dazu, dass Du Dich beim “Supertalent” beworben hast?
Ich schaue alle Casting-Sendungen. Das letzte Jahr dachte ich mir: so wie die alle singen beim Supertalent – das kann ich auch! Ich meldete mich selber an, denn meine Mama wollte die letzten Jahre noch nicht, dass ich eine grosse Karriere starte. Sie meinte, das habe noch Zeit. Jetzt wollte ich aber auf die Bühne, da bin ich immer glücklich.
Du hast schon zwei großartige Songs (Stop, Barbara) sehr professionell aufgenommen! Wer hat dich entdeckt und die Songs mit Dir produziert?
Den Song „Barbara“ habe ich selber komponiert und geschrieben. Er war ein Geschenk an meine Schwester zu ihrem 29. Geburtstag. Jetzt schreibe ich ein Lied für meinen Vater. Vor drei Jahren sang ich vor den Schweizer Musikgrössen Maja Brunner und Phillippe Mettler. Sie meinten, ich sei eine Weltrarität, weil ich verschiedene Lieder fehlerlos sang, die sie schwierig fanden. Ich lernte Querflöte und habe jetzt mit Klavier angefangen. Letztes Jahr lernte ich in der Musikschule Hug Atemtechniken.
Die unglaublich emotionale Ballade “Barbara” hast Du selber geschrieben. Was hat Dich denn zu diesem Song inspiriert? Wie müssen wir uns denn das vorstellen, wenn Du einen Song schreibst? Wo kommt die Idee für die Melodie her?
Ich liebe alle meine drei Schwestern und wollte Barbara eine Freude machen.
Dein großes Vorbild ist Christina Aguilera. Warum?
Weil sie keine Drogen nimmt und immer wieder was Neues macht, sie ist flexibel.
Suchst du Dir die Songs selber aus, die Du singst?
Ja.
Ist schon eine Plattenfirma auf Dich aufmerksam geworden?
Meine Mutter wollte noch nicht, dass ich Karriere mache. Sie meinte, ich solle meine Kindheit behalten. Ich habe jetzt oft gesehen, was mit Michael Jackson passiert ist und ich glaube, meine Mami hat recht gehabt.
Welche Lieder würdest Du auf dein erstes Album packen?
Jetzt habe ich einen Song für meinen Vater geschrieben. Ich habe ihn nur gesehen, bis ich ein Jahr alt war und kann mich nicht mehr erinnern. Ich liebe Tiere und vor allem Hunde, darüber möchte ich jetzt auch schreiben.
Hast Du schon einen Freund?
Nein, ich war mal drei Tage lang verliebt oder so was, hihi, und einmal sogar 5 Tage. Hat Dein Papa, den Du seit 10 Jahren nicht mehr gesehen hast, sich nach dem Fernsehauftritt gemeldet? Warum ist er verschwunden?
Mein Vater war krank und ging nach Kanada zurück. Ich habe einen tschechischen und einen kanadischen Pass. Dann starb sein Vater, der ein bekannter Chirurg war. Mein Vater erbte in Tschechien, wo er jetzt auch lebt. Er meldet sich nicht. Ich wünsche ihm, dass er gesund ist und es wäre schön, wenn er sich mal melden würde. Mein Lied habe ich geschrieben, weil es auch in meiner Klasse einige Kinder gibt, die keinen Kontakt mit einem Elternteil haben. Das macht mich traurig.
Julia, wir drücken die ganz doll die Daumen!
Zitate aus dem Interview nur unter Angabe der Quelle klatsch-tratsch.de
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[...] und klanglos in der Versenkung verschwand dabei die 13-jährige Julia Maria Sakar aus der Schweiz, die ob ihrer großartigen Leistung plötzlich nicht mehr im Halbfinale [...]
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Bohlens Supertalent Julia auf dem Weg zum internationalen Superstar…
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