Mittwoch, 02. Dezember 2009, 11:46 Uhr

Mischa Barton: Psychiatrie kann jedem passieren

Das glücklose Hollywood-Sternchen Mischa Barton gestand einige Monate nach ihrer psychiatrischen Behandlung, dass sie ihr Leben nun neu ordnen könne, zeigte sich aber überrascht, wie sehr ihre Fans davon getroffen waren. Dem ‘Heat’-Magazin sagte sie in einem Interview: “Es ist was, das jedem passieren kann – dass man ins Krankenhaus geht und etwas schief läuft und dann unfreiwillig dabehalten wird. Es passiert mehr Leuten, als man sich vorstellen kann. Es ist eine gewöhnliche Sache.” Vielen Leuten werde ein Stempel aufgedrückt, sobald sie zu einem Therapeuten gehen.

Sie sei ins Krankenhaus gegangen, weil sie Schmerzen am Weisheitszahn gehabt hätte, und wurde dann plötzlich eingewiesen. “Aber das war nur, weil ich so unglaublich gestresst und traurig war. Ich glaube, dass es an dem Zahn lag und an dem Stress, der mit dem neuen Job und dem Reisen verbunden war. Mir ging es furchtbar. Schauspielerinnen wird nicht die Zeit gelassen, sich nach solchen Dingen auszuruhen. Stattdessen wird erwartet, dass man direkt nach einer OP wieder voll einsatzfähig ist. Ich war geschockt, dass es so weit gekommen ist, aber ich glaube, dass es notwendig war, eine Pause einzulegen. Ich bin jetzt viel gefestigter und ruhiger. Letztendlich war es eine positive Sache”.