Freitag, 04. Dezember 2009, 10:49 Uhr

Eminem vergleicht Medikamenten- sucht mit der von Jackson

US-Rapstar Eminem hat seinen früheren Medikamentenkonsum mit dem von Michael Jackson  verglichen. Im Interview mit dem Hip Hop Magazin ‘Complex‘ enthüllte er: “Wenn du über Michael Jackson liest, dann ist es schwer zu entziffern, was verdammt nochmal wahr ist. Es heißt, dass er oft zu gottlosen Stunden aufwachte und etwas nehmen musste, um wieder einzuschlafen, weil er dieses oder jenes hatte und nichts funktionierte. Das ist genau das, was mit mir passierte. Ich nahm dann ein paar Pillen, wurde aber nach einer Stunde wieder wach und wollte noch mehr.”

Michael Jackson habe sich deshalb immer mehr in seine Sucht verstrickt: “Ich kann mich deshalb auf jeden Fall damit identifizieren und es ist eine Schande, dass er niemanden hatte, der ihm sagte: ‘Michael, du bist süchtig. Du brauchst Hilfe.'” Er fügte hinzu: “Das ist eine der Fallgruben des Ruhms”, ist sich der Rapper sicher. “Ich kann einfach sagen: ‘Yo, ich brauche dies und das und jenes’ und jeder tanzt nach meiner Pfeife. Ich fühle mich besser. Ich fühle mich wieder wie ein Mensch. Zu einem Zeitpunkt fühlte ich mich wie Plastik. Ich glaube, ich sah wie Plastik aus. Mein Gesicht war wie fettes Plastik. Ich aß zwar, aber das Vicodin machte mich hungrig, weil es deine Magenschleimhaut zerfrisst. Deshalb willst du immer wieder deinen Magen füllen, aber das verstopft dich und dann kannst du nicht mehr kacken. Deshalb habe ich auch so zugenommen, weil ich so verdammt aufgebläht war.”