Mittwoch, 23. Dezember 2009, 13:06 Uhr

"Die Farm": Inka Bause geht mit neuer Show nach Norwegen

Spannende Duelle in Norwegens Wildnis mit Moderatorin Inka Bause: Zwölf Kandidaten müssen eine alte Farm aus ihrem 100-jährigen Dornröschenschlaf holen und neu bewirtschaften. Viele Menschen träumen davon, einmal im Leben dem Alltag zu entfliehen. Zwölf grundverschiedene Kandidaten verschlägt es deshalb auf eine abgeschiedene Farm ins wunderschöne Norwegen. Wer jetzt an einen idyllischen Traumurlaub auf dem Lande denkt, irrt gewaltig.

Die Farm ist verwaist und seit 100 Jahren nicht mehr bewirtschaftet worden. Strom, fließend Wasser, Handy, Internet oder Fernsehen – alles Fehlanzeige. Wie die Kandidaten damit fertig werden, sehen RTL-Zuschauer in zehn Folgen ab Sonntag, 31. Januar, 19.05 Uhr.

In Norwegen sind die Kandidaten (v.li.) Hofi, Cornelia, Markus, Rene, Sally, Tobias, Marko, Mandy, Elke, Ivana und Claudia  auf der Farm auf sich selbst gestellt und müssen sie erfolgreich bewirtschaften. auf sich selbst gestellt: Sie müssen die alte Farm aus ihrem Dornröschenschlaf erwecken und erfolgreich bewirtschaften. Nach dem Motto “Jeder erntet, was er sät” müssen die Kandidaten die Farm wieder auf Vordermann bringen, um von den Früchten ihrer Arbeit leben zu können. ??Bei diesem Abenteuer ist Teamgeist gefragt, aber jeder Kandidat muss sich auch als Einzelkämpfer beweisen.

Jede Woche entscheidet ein Duell zwischen zwei Kandidaten darüber, wer den Hof verlassen muss. Denn nur einer von ihnen kann am Ende der zehn Wochen “Farmer des Jahres” werden und mit dem Hauptgewinn von 50.000 Euro in sein altes Leben nach Deutschland zurückkehren. Wie stellen sich die unerfahrenen Städter an? Wie kommen sie miteinander aus? Wer schafft es, nicht nur im Alltag mit den Tieren und bei der harten Arbeit auf dem Hof zu bestehen, sondern auch in Duellen und Wochenaufgaben zu glänzen?

Moderiert wird die von Endemol Deutschland im Auftrag von RTL produzierte Sendung von Inka Bause. Sie leitet die wöchentlichen Duelle und lässt in jeder Folge die turbulenten Ereignisse der vergangenen Woche in der norwegischen Wildnis Revue passieren.

Inka, was macht für Sie den Reiz der Sendung aus?
Inka Bause: Wie bei ‘Bauer sucht Frau’, glaube ich, das Zwischenmenschliche. Wir haben alles dabei, was das Leben und Zusammenleben spannend macht: Freundschaften bilden sich, aber es treten auch schnell erste Konflikte zu Tage. Hier ist das Zusammenleben allerdings verschärft durch die ungewohnten Verhältnisse auf einer einsam gelegenen Farm in Norwegen. Wir haben zwölf grundverschiedene und tolle Kandidaten, die sich das Leben auf dem Land teilweise ganz anders vorgestellt haben, als es sich herausstellt.

Könnten Sie sich vorstellen, bei einer Sendung wie ‘Die Farm’ mitzumachen und ohne irgendwelche Art von Luxus in der norwegischen Wildnis zu leben?
Inka Bause: Warum nicht? Ich kann mich sehr schnell auf andere Umstände einstellen.
Was würden Sie am meisten vermissen?
Inka Bause: Vermissen würde ich vor allem meine Waschmaschine und den gefüllten Kühlschrank. Selber heizen, kochen, backen wäre für mich kein Problem – auch nicht das kalte Duschen, das mache ich eh’.

Wie haben sich die Kandidaten in dieser außergewöhnlichen Situation geschlagen? Hat es öfter mal gekriselt?
Inka Bause: Die meisten sind nach einer Umgewöhnungsphase relativ schnell klar gekommen und haben sich sogar weiterentwickelt. Die Wenigsten haben sich geschlagen gegeben. Die Stimmung wechselte von “Himmelhochjauchzend” bis “Zu Tode betrübt”. Hunger, Kälte oder Hitze ausgesetzt zu sein, meist ohne etwas dagegen tun zu können, das sind wir heutzutage kaum noch gewöhnt – das aushalten zu müssen, ließ die Nerven oft blank liegen. Und die heutigen Generationen sind so ein Zusammenleben auf engem Raum auch nicht mehr gewöhnt.

Haben Sie persönliche Erfahrungen mit dem Leben auf einem Bauernhof?
Inka Bause: Was ich über das Leben auf dem Land weiß, haben mir meine Bauern von ‘Bauer sucht Frau’ beigebracht. Das Wichtigste dabei ist aber, immer neugierig zu sein, tolerant gegenüber anderen Lebensmodellen und natürlich naturverbunden und tierlieb.

Wer war für Sie, bezogen auf den Charakter, der interessanteste Kandidat?
Inka Bause: Alle Farmer waren so unterschiedlich. ‘Die Farm’ war für mich eine Charakterstudie und wahnsinnig interessant. Wie im Leben entpuppen sich dann die augenscheinlich Starken als Schwächlinge und umgekehrt. Der schüchterne und hörgeschädigte Hofi hat die gewaltigste Entwicklung in den Wochen durchgemacht – von allen. Erstaunlich. Die hellsichtige Heilerin Cornelia war zunächst allen suspekt. Später wurde sie für ihre Ruhe und Stärke bewundert.

Fotos: RTL/Stefan Menne