Mittwoch, 23. Dezember 2009, 12:37 Uhr

Michael Jackson: Das sind die geheimen Akten des FBI

Obwohl das FBI umfangreiche Dossiers über den King Of Pop angelegt hatte, fand sich offenbar nichts, womit man den Sänger ein Bein stellen konnte. In den jetzt veröffentlichten Dokumenten ging es um den angeblichen Kindesmißbrauch und Erpressung. So sollte zum Beispiel eine von der Zollbehörde 1994 sichergestellte Videokassette überprüft werden. Die Kassette trug den Titel: „Michael Jacksons Neverland-Lieblingsaufnahmen – eine Zusammenstellung aller Jungen.” Die Qualität der Aufnahmen sei aber sehr schlecht gewesen, notierten die Beamten. Details waren nicht vermerkt.

Die britischen Behörden arbeiteten auch mit dem FBI zusammen, um angeblich eindeutig zweideutige Telefonate des Sängers aus dem Jahr 1978 mit einem 13-jährigen britischen Jungen namens Terry George aufzuklären. Demnach hätte Jackson den Jungen immer wieder aufgefordert über sexuelle Dinge zu sprechen.

Bei der Durchsuchung auf der Neverland-Ranch im Zusammenhang mit den Kindesmissbrauchsvorwürfen haben die Beamten  16 Apple-Computer nach pornografischen Inhalten durchforscht.

Die Akten enthalten auch Details über einen Frank Paul Jones, der Jackson 1992 erpresst hatte. Er drohte mit einem „Massaker bei einem Jackson-Konzert”. In seinen Drohbriefen schrieb der geisteskranke Jones u.a.: “Die Hälfte von Michaels Vermögen gehört mir. Falls er nicht zahlt, werde ich ihm nachstellen. Ich werde einen Massenmord bei einem Michael Jackson Konzert begehen, falls notwendig, und dann werdet ihr mit meinem Sachverhalt in aller Öffentlichkeit umgehen müssen.” Der Mann glaubte auch, mit Jacksons Schwester Janet verheiratet zu sein.

Das FBI habe auch einen Anschlag befürchtet, als Michael Jackson 2003 in Kalifornien vor Gericht stand.

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