Dienstag, 29. Dezember 2009, 12:19 Uhr

Madonna ist schuld: Waisenhaus in Malawi klagt über Spendenrückgang

Popdiva Madonna wurde für einen Rückgang der Spenden für ein Waisenhaus in Malawi, Afrika verantwortlich gemacht, weil die Menschen glauben, dass die riesigen Zuwendungen des Superstars ausreichen würdenund weitere Spenden deshalb überhaupt nicht nötig seien. Seitdem die 51-jährige im Sommer ihre Adoptivtochter Chifundo Mercy James aus dem Kondanani-Waisenhaus mit nach New York genommen hat, kämpft das Personal verbittert um weitere finanzielle Unterstützung.
Die Organisatoren sind fest davon überzeugt, dass Madonna potenzielle Sender abgeschreckt hat, ihre Hilfe anzubieten. Doch diese Summe würde nicht ausreichen. Das Waisenhaus führe einen “täglichen Kampf ums Überleben”, sagte ein Insider dem ‘Daily Mirror’. “Es gibt Tage, da wissen wir nicht einmal, ob das Essen für die Babys ausreicht. Spender geben nichts, weil Madonna uns Riesenbetrüge überwiesen hat.”

Malawi leidet seit Jahren durch periodisch wiederkehrende Lebensmittelknappheit und jahreszeitlich bedingte Hungersnöte darunter, dass die Bauern ihre Kinder zur Adoption in eines der Waisenhäuser geben müssen. Den Bauern fehle das Geld für unverzichtbare Vorleistungen bei der Ernte, wie etwa Dünger, und auch an grundlegenden Fertigkeiten mangelt es ihnen.