Community: "Community" holt Star aus der "Daily Show"
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Samstag, 2. Januar 2010, 11:18 Uhr
Am Mittwoch, den 06. Januar um 20.15 Uhr startet ‘Deutschland sucht den Superstar’ – wie gewohnt mit den Highlights der Castings, die immer mittwochs und samstags zu sehen sind. Moderiert wird die Erfolgsshowreihe von Marco Schreyl und in der Jury sitzen wieder Dieter Bohlen (55), MTV-Moderatorin Nina Eichinger (28) und Musik- und Superstar-Manager Volker Neumüller (40). Volker Neumüller sprach über die siebte Staffel.
Du bist zum zweiten Mal wieder dabei als Juror, freust dich auf die neue Staffel?
Volker Neumüller: Die Staffel als solches macht mir super Spaß. Die Arbeit ist ja auch nicht so weit entfernt von meinem Beruf. Das einzige, was für mich tatsächlich immer noch ungewöhnlich ist, ist es vor der Kamera zu stehen verbunden mit der Aufmerksamkeit, die man genießt. Das ist für mich auf jeden Fall etwas, womit ich erst klar kommen musste, woran ich mich gewöhnen musste.
Ihr habt ja jetzt schon einige Kandidaten gesehen. Kannst du einen Unterschied feststellen zur letzten Staffel?
Also das Résumé ist bei jeder Staffel letztendlich dasselbe und zwar, dass es wirklich immer ganz unterschiedlich ist. Jede Staffel hat ihre ganz eigene Qualität, die man nicht vergleichen kann.
Und wer ist diesmal besser, die Frau oder die Männer?
Ich würde sagen, dass dieses Jahr die Männer auf jeden Fall etwas stärker sind als die Frauen. Die Frauen sind aber disziplinierter. Die haben mehr Kampfgeist, aber stimmlich gesehen, würde ich momentan sagen, haben wir ein paar Männer mehr auf der Haben Seite.
Das heißt, du würdest prognostizieren, dass ein Mann Superstar wird?
Dieses Jahr würde ich mich dazu hinreißen lassen, zu sagen, es gewinnt ein Mann – im Gegensatz zum letzten Jahr, wo ich mir eine Frau gewünscht habe und auch dachte, es wird eine.
Du bist ja auch der künftige Manager der Superstars. Was wünscht du dir so als Typen, als Superstar. Was muss der für dich haben?
Das Beste, was mir passieren kann – außer natürlich einer guten Stimme, die Grundvoraussetzung ist – ist, dass es kein Langweiler oder keine Langweilerin wird. Also jemand, der viele Facetten hat; der viel zu bieten hat; der gerne über sich und die Welt erzählt; der einen gewissen Grad an Exhibitionismus besitzt und nicht im Schneckenhäuschen eingekehrt darauf wartet, dass er mit seiner Persönlichkeit ‚on top’ nach DSDS entdeckt wird.
Gibt es während der Staffel ein Lied, das besonders häufig gesungen wurde, das du jetzt nicht mehr hören kannst? Was waren so die Favoriten bisher?
Nach wie vor ist es Duffy „Warwick Avenue“. Das kann ich echt nicht mehr hören, nicht mal mehr im Radio. Und neu dazugekommen ist „Hallelujah“.
Castingstars in Deutschland haftet ja immer so ein bisschen was künstliches an, man wirft ihnen mangelnde „Credibility“ vor, ihnen werden Steine in den weg gelegt. Auf der anderen Seite heißt es dann, man hört gar nichts mehr von ihnen, aus denen wird nichts.
Na, das muss ich im Prinzip in drei Sätzen beantworten oder in drei Teilen beantworten. Also Punkt eins ist, Castingstars überleben sehr wohl und das auch sehr erfolgreich, speziell aus DSDS, also mehr aus DSDS, als aus jeder anderen Castingshow. Da haben wir als Beispiel aus den ganz, ganz ersten Tagen den Alexander Klaws, der ganz viele Platten verkauft hat, danach mit Roman Polanski, der wirklich eine Weltstargröße ist, ein Musical gemacht hat und inzwischen sehr erfolgreicher Schauspieler ist, leider beim Konkurrenzsender Sat.1 mit „Anna und die Liebe“. Also der kann nicht nur davon leben, sondern dem geht es auch gut dabei. Oder unser verrückter Mark Medlock, der inzwischen über zwei Millionen Platten verkauft hat, jedes Jahr eine Tour macht, gerade wieder vor einer Woche mit seinem dritten Studioalbum Gold gemacht hat, also Erfolge in Reihe feiert und dementsprechend zeigt, dass Castingshows auch langfristige Künstler produzieren können.
Dieses Stigma, was den Castingshowteilnehmern und vor allen Dingen speziell auch den Gewinnern anhaftet, dass sie gemieden werden, das ist tatsächlich vorhanden und legt denen natürlich auch ein paar Steine in den Weg. Aber viele verstehen nicht, dass eine Castingshow nichts anderes ist als eine moderne Talentprobe, das, was früher der Starclub in Hamburg gewesen ist, durch den viele Bands gehen mussten, um überhaupt Gehör bei Plattenfirmen zu bekommen und von dort aus ihre Karriere in die Welt gestartet haben. Da war das ein gelernter Mechanismus, den haben wir heutzutage nicht mehr, weil sich die Clublandschaft halt verändert hat und dementsprechend diese Bühnen nicht mehr zur Verfügung stehen. Und da sind, glaube ich, Talente, die gut singen können, sehr, sehr dankbar, wenn sie dann solche Shows haben, wo sie sich auf eine Bühne stellen können, einem breiten Publikum präsentieren können, um sich dadurch einfach auch entdecken zu lassen.
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Neumüller hat Thomas Godoj nicht aufgezählt! Er ist auch noch sehr gut und dicke im Geschäft.
Und seine Touren waren stets ausverkauft, der CD Verkauf läuft ebenso.
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Wem ich in dieser Staffel die Daumen drücke: Helmut Orosz.
Der Junge hat Talent und Musik im Blut.
Helle, gib Gas