Mel Gibson: “Mit Leo DiCaprio plane ich den ultimativen Wikinger-Film”

Donnerstag, 28. Januar 2010, 20:46 Uhr

Mel Gibson ist zurück – taffer und unverblümter denn je: “Ich bin jetzt ein richtig harter Scheißkerl. Die größte Angst jedes Menschen ist es, öffentlich gedemütigt zu werden. Mir ist das passiert und zwar auf einem globalen Level. Jetzt kann mir keiner mehr was”, sagte der Superstar im Gespräch mit Tele 5.

EDGE OF DARKNESS MOVIE PREMIERE AT THE GRAUMAN'S CHINESE THEATRE IN HOLLYWOOD. LOS ANGELE
 
Gibson konzentriert sich  nun nach sechsjähriger Pause wieder auf seine Filmkarriere. “Mit Leo DiCaprio plane ich den ultimativen Wikingerfilm. Ich kenne keinen einzigen guten Wikingerfilm und deshalb mache ich jetzt einen, der das W in Wikinger sein wird. Der euch alle wahnsinnig macht vor Angst. Wenn ich ehrlich bin, ich will eigentlich nur ein Kloster zerhacken.” Und vielleicht wieder eine Trophäe gewinnen, die er neben seine zahlreichen anderen stellen kann? Schließlich hegt und pflegt er seine Golden Globe- und Oscar-Statuen, wie er Tele 5 schmunzelnd anvertraute: “Manchmal poliere ich sie und stelle sie einander vor. Und dann mache ich das Licht aus, zünde Kerzen an, serviere Kanapees und wenn ich Glück habe, vermehren sie sich da drinnen. Das ist ähnlich wie bei Kleiderbügeln. Die vermehren sich auch immer bei mir im Schrank. Mysteriös, oder?”

Mel Gibson attends the Edge of Darkness premiere in Los Angeles

Zum Zeitpunkt des -Interviews stand der 54-Jährige übrigens gerade unter Nikotinentzug: “Ich habe gerade mal wieder aufgehört zu rauchen und kann mich schlecht konzentrieren. Aber die ersten vier Tage, in denen ich rumgerannt bin wie ein Axtmörder, sind vorbei.” Anders als die Depressionen, an denen Mel Gibson immer wieder leidet. “Als ich einen dieser melancholischen Schübe hatte, ist mir etwas Unerklärliches passiert. Ich kam an einen Punkt, an dem mein
Gehirn ganz anders funktioniert hat als sonst.” Dies setzte aber auch ungeahnte Kräfte frei: “Normalerweise bin ich kein guter Schachspieler, aber plötzlich konnte ich acht Züge voraussehen, plötzlich, für ein kurzes Zeitfenster, war ich brillant und habe alle besiegt.” Leider habe diese Gabe nur bis zum Ende der depressiven Phase angehalten. “Ich spielte gegen Arnold Schwarzenegger und er hat mich vernichtend geschlagen.” (Tele 5)

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