Freitag, 05. März 2010, 15:35 Uhr

Anna Loos und "Silly" starten mit neuem Album durch

1978 in der DDR gegründet, damals noch als “Familie Silly”, wurde die Band mit Sängerin Tamara Danz mit ihren poetischen, aber auch drastischen Texten über das Leben in der damaligen DDR  berühmt. Songs zwischen Balladen und Rock, Gefühl und Härte. 1996 verstarb Tamara Danz an Krebs und die Bandmitglieder widmeten sich anderen  Projekten. 2005 feierten “Silly” ein erfolgreiches Comeback und seit  2006 ist die Schauspielerin Anna Loos neue Sängerin der Band.

„Alles Rot“ wird das Debüt-Album heißen, das die Band nach nunmehr 14 Jahren gemeinsam mit der Sängerin Anna Loos am 19. März auf den Markt bringt. Die Single “Ich sag ja nicht ja” erscheint heute.

Die Dokumentation “Alles Silly”, die ZDFneo am Sonntag, 7. März 2010, um 23.15 Uhr ausstrahlt, gewährt einen Einblick in die Geschichte der Kultband und begleitet in exklusiven Gesprächen die  Musiker Uwe Hassbecker, Ritchie Barton, Jäcki Reznicek und natürlich  Anna Loos bei ihrer Arbeit.

Bereits um 22.15 Uhr begrüßt Marta Jandová am Sonntag die “Silly”-Frontfrau und Schauspielerin  Anna Loos in ihrer Sendung  “neoMusic: Die Charts”.

Vor fast vier Jahren war die Schauspielerin und Sängerin Anna Loos mit Uwe Hassbecker, Ritchie Barton und Jäcki Reznicek von SILLY zusammen getroffen, um sich an dem Projekt  zu beteiligen, das als “SILLY& Gäste” Lieder auf die Bühne brachten, die bislang nur von der 1996 verstorbenen Tamara Danz gesungen wurden. Respekt und Ehrfurcht war bei allen Beteiligten zu spüren, für Anna Loos war es aber noch mehr.

Die Jungs, das sind Uwe Hassbecker (Gitarre, Violine), Ritchie Barton (Keyboards) und Jäcki Reznicek (Bass). Anna Loos: “Für die drei ist SILLY keine Band, es ist ihr Leben. Das merkt man schon, wie sie damit umgehen. Nichts wird dem Zufall überlassen oder in andere Hände gegeben”. Kein Wunder also, dass es auch ganze drei Jahre gedauert hat, bis SILLY nun ihr erstes Album mit der neuen Sängerin präsentieren.

„Ich sag nicht ja“ ist ein Vorreiter – ein erstes Statement aus dem Album und auch ein politisches und gesellschaftskritisches Statement. Es kann und soll wegweisend sein – eine Aufforderung zum Mut, auch mal nein zu sagen. Das fängt im Kleinen an und endet irgendwo bei den wichtigen alles entscheidenden Fragen. Verpackt in ein wunderbares melodisches Gewand kommt es eigentlich ganz unschuldig daher, verwandelt sich aber sehr schnell in ein kraftvolles Bekenntnis zur Courage.