Das letzte Geheimnis der Oscar-Trophäe

Dienstag, 9. März 2010, 15:09 Uhr

Oscars 200: Noch in letzter Blick hinter die Kulissen! Aufmerksamen Beobachter ist ja nicht entgangen, dass den Oscar-Pristrägern auf der Bühne des Kodak-Theatres quasi ein blanko-Oscar ohne Gravur überreicht wurde. Das Procedere gehört zu den Geheimhaltungsvorkehrungen vor der Show, damit auch wirklich keiner Backstage mitbekommt, wer einen der begehrten Trophäen mitnimmt. Deshalb haben die Statuen lediglich eine aufgeklebte Seriennummer.

Im Kodak-Theatre gibt es deshalb einen speziellen Raum, wo die Gravur für den Oscar auf eine Messingplatte aufgebracht und  dann direkt auf den Oscar aufgeschraubt wird. Das Procedere lassen sich die Stars natürlich nicht nehmen und bringen ihn deshalb selber zur zur “Personalisierung” mit dem Namen des Preisträgers, die dazugehörige Oscar-Kategorie und dem Titel des Films.
Der Filmpreis ist 34,29 cm groß, wiegt 3,85 kg und besteht aus einem massiven Nickel-Kupfer-Silber-Körper. Überzogen ist er mit einer 24-karätigen dünnen Goldhaut. Der Materialwert beträgt etwa 300 US-Dollar.

Die Akademie lässt die Oscars seit 1983 bei der Firma R. S. Owen Company in Chicago herstellen.

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Fotos: Darren Decker/ A.M.P.A.S.

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