Mittwoch, 17. März 2010, 15:25 Uhr

Michael Kors über Weiblichkeit, Heidi Klum und Angela Merkel

Designer Michael Kors vermisst bei Angela Merkel den Mut zur Weiblichkeit: „Frau Merkel scheint sich nicht zu trauen, zu ihrer Rolle als Frau zu stehen. Frisur, Kleidung, Gesichtsausdruck: Alles signalisiert die Angst davor, attraktiv zu erscheinen und deswegen nicht ernst genommen zu werden“, erklärt Kors im Interview in der aktuellen VOGUE.

Als Vorbild an Weiblichkeit sieht der amerikanische Designer hingegen die Vierfach-Mama Heidi Klum: „Sie ist eine erfolgreiche internationale Geschäftsfrau mit einem irrsinnigen Terminkalender und sie steht zu ihrer Weiblichkeit, egal ob mit Bauch oder ohne.“

Den Einwand, dass Angela Merkel Politikerin und Heidi Klum Model ist, lässt Kors nicht gelten: „Es geht eher um eine gewisse Haltung. Um die Frage, ob eine Frau selbstbewusst genug ist, um als attraktive Person aufzutreten. „Ein Beispiel aus meinem Land: Hillary Clinton hat fatale Probleme mit ihrer Weiblichkeit, die ihr bei jedem öffentlichen Auftritt anzumerken sind. Während Michelle Obama ganz bei sich ist.“