Samstag, 20. März 2010, 16:20 Uhr

Brittany Murphy nahm jahrelang Medikamente ohne Ende

Das verstorbene Hollywood-Starlet Brittany Murphy nahm bis zu 400 Pillen im Monat ein, bis ihr Apotheker ihr vier Monate vor ihrem Tod Einhalt gebot. Verheerende Angewohnheit: US-Schauspielerin Brittany Murphy schluckte noch kurz vor ihrem Tod Hunderte Pillen im Monat.
Die bildhübsche Aktrice verstarb im vergangenen Dezember in ihrem Haus in Los Angeles. Als offizielle Todesursache wurde eine Lungenentzündung diagnostiziert, als sekundäre Faktoren Anämie und multiple Medikamentenvergiftung angegeben. Ein toxikologisches Gutachten ergab, dass Murphy zum Zeitpunkt ihres Todes verschiedene legale Medikamente im Blut hatte. Der Gerichtsmediziner des Bezirks Los Angeles kam zu dem Schluss, dass ihr Tod ein “Unfall” gewesen sei, auch wenn der Einfluss der Medikamente in ihrem Blut “nicht vernachlässigt” werden dürfe.

Die Klatschwebsite ‘TMZ.com’ behauptet nun allerdings, dass Brittany Murphy im Zeitraum von Januar 2008 bis August 2009 jeden Monat 200 bis 400 Pillen kaufte, bis ihr Apotheker sich weigerte,ihr mehr davon zu verkaufen. Die Medikamente sollen unter ihrem Zweitnamen Lola Manilow Murphy in der Apotheke ‘Eddie’s Pharmacy’ in Los Angeles erstanden worden sein.
Unter den massiv eingekauften Substanzen soll sich unter anderem auch Dicodid befunden haben, das Hydrocodon, ein Derivat von Codein enthält, also ein Opiat. Das Mittel wird bei extrem schlimmem Husten verschrieben, häufig aber auch von Heroinabhängigen als Ersatzsdroge eingenommen. Desweiteren kommen auch verschiedene Beruhigungsmitel in der Liste vor.
Apothekenbesitzer Eddie Bubar erklärte nun, dass er Brittany Murphy samt Mutter und Ehemann nicht mehr beliefern wollte, weil er befürchtete, sie gingen zu verschiedenen Läden, um zu große Dosen der Wirkstoffe zu erstehen.Im Wortlaut ergänzte er: “Wir dachten, dass es einen Unfall geben könnte.”
As Unterlagen der Apotheke geht hervor, dass Eddie innerhalb von 18 Monaten über 100 Mal den drei verschreibungspflichtige Medikamente verkaufte, wobei unterschiedliche Zweitnamen zum Einsatz kamen.
Simon Monjack, Ehemann der Verstorbenen, bestätigte, dass er und Murphy fiktive Zweitnamen angaben, wenn sie Medikamente kauften, um dem Scheinwerferlicht zu entfliehen. Seiner Rekonstruktion zufolge waren es allerdings er und Brittany Murphy, die nicht mehr zu der Apotheke gehen wollten.
“Ihr wißt, wie diese Stadt ist”, verlautbarte er. “Wir waren diejenigen, die Eddie’s Pharmacy nicht mehr aufsuchten.” (CoverMedia)