Dienstag, 23. März 2010, 8:51 Uhr

Michael Jackson: Der Hausarzt hat noch mehr zu verbergen

Nach den Vorwürfen am Wochenende wird Dr. Conrad Murray, Hausarzt von Mchael Jackson schon wieder schwer belastet. Diesmal u.a. von dem Bodyguard Alberto Alvarez. Murray habe die Reanimation des King Of Pop gestoppt, nachdem der einen tödlichen Herzinfarkt erlitten hatte und habe den Wachmann aufgefordert, bestimmte Flaschen mit Medikamenten in eine Tüte zu tun und verschwinden zu lassen, berichtet AP.

Der Arzt fragte den Wachmann, ob er die Tasche mit Infusionen vom Ständer nehmen und in die große Tasche stecken könnte. Alvarez überreichte dem Doktor die Tasche und weiß nicht, was danach mit ihr geschah. Erst danach habe Murray, so Alvarez, ihn angewiesen, den Notarzt zu rufen.

Das Narkosemittel Propofol wurde später in einem Schrank in einer Abstellkammer des toten Sängers gefunden. Zuvor habe Murray hektisch eine Wiederbelebung u.a. durch Mund-zu-Mund-Beatmung probiert, während Alvarez eine Herzmassage ausführte. Nachdem Jackson im Krankernhaus für tot erklärt wurde, sei Murray in das Haus zurückgekehrt, um noch eine Creme zu entfernen, “damit die Öffentlichkeit nichts davon erfährt”, berichtete Alvarez.

Zwischendurch seien auch Jacksons Kinder Prince und Paris in das Schlafzimmer gekommen und hätten beim Anblick ihres Vaters begonnen, zu weinen. Ihre Nanny brachte die beiden aus dem Zimmer. Ansonsten waren Alvarez und Chaffeur Faheem Muhammad, der die Aussage unterstützt, die einzigen Anwesenden, als Murray versuchte, Jackson wieder zu beleben. Murrays Anwalt hat Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Wachmanns geäußert, weil er gegenüber der Polizei unterschiedliche Versionen des Geschehens geschildert haben soll.