Donnerstag, 25. März 2010, 12:20 Uhr

Justin Bieber unterstützt seinen inhaftierten Manager

Der kanadische Teenie-Star Justin Bieber (16) veranstaltete gestern Nachmittag in Chicago einen Ein-Mann-Protestzug, indem er ein selbstgemachtes T-Shirt trug, auf dem er die Freilassung seines Managers forderte. Der jugendliche Kanadier lief durch die Straßen der amerikanische Metropole und trug dabei ein Shirt, auf dem der Slogan “Free Scooter” aufgedruckt war. Scott “Scooter” Braun (28) ist Biebers Manager und wurde am gestrigen Mittwoch in Long Island, New York, festgenommen. Braun wird mit einer Fan-Revolte im Einkaufszentrum von Rossevelt Field, New York, vom vergangenen November in Verbindung gebracht.

Braun hat in der Anklage, die auf rücksichtslose Gefährdung und Erregung öffentlichen Ärgernisses lautet, auf nicht schuldig plädiert. Der Fan-Aufstand begann, als Bieber und seine Begleiter im Einkaufszentrum ankamen, um einer Promoveranstaltung beizuwohnen. Die riesige Fangruppe geriet schnell außer Kontrolle und die Polizei bat Braun, eine Nachricht auf  ‘Twitter’ zu verbreiten, die die Veranstaltung absagen sollte. Die Ankläger behaupten nun, dass sich Braun mit dieser Nachricht über eineinhalb Stunden Zeit ließ, und die Meute zu diesem Zeitpunkt bereits “gefährlich” geworden war.
Brauns Anwälte streiten die Behauptungen des Klägers ab und beharren darauf, dass er gleich zwei Nachrichten verschickt hatte, und zwar nur sieben Minuten, nachdem er von der Polizei darum gebeten wurde.
Dem Manager drohen bei Verurteilung bis zu zwölf Monate im Knast. Seinem Schützling Bieber geht der ganze Aufruhr sehr nahe, und er steht seinem Manager in dieser Sache zur Seite.
“Du hast meine volle Unterstützung”, schrieb Bieber auf seiner ‘Twitter’-Seite. “Ich wünschte, du könntest jetzt mit uns hier in Chicago sein.”