Freitag, 26. März 2010, 15:56 Uhr

Courtney Love glaubt, Cobain wollte seinem Leben entfliehen

Ganz eigene Ansichten: Courtney Love (45) beharrt darauf, sie habe nur aus Spaß Drogen genommen, während ihr verstorbener Ehemann Kurt Cobain († 27) sie als Fluchtmöglichkeit benutzt habe.  Die “Hole”-Sängerin heiratete den Ausnahmemusiker 1992, nur zwei Jahre, bevor sich Cobain mit einer Schrotflinte das Leben nahm. Die exzentrische Künstlerin gibt zu, dass das Heroin sie mit ihrem damaligen Mann verbunden habe, aber beharrt darauf, dass sie es dennoch unterschiedlich genutzt hätten. Während sich Love einfach nur besser fühlen wollte, habe Cobain verzweifelt nach einem Weg gesucht, seinem Leben zu entfliehen: “Er war ein vergessener Suchender, ein verdammter Müßiggänger. Ich wollte das niemals. Ich war der König der Drogensüchtigen, der sich nur wohl in seiner Haut fühlen wollte. Realitätsflucht war es vielleicht alle Jubeljahre mal, das war nichts für mich. Kurt ging soweit, bis er umkippte. Also starb er. Das war kein Spaß”, erklärte die Mutter der gemeinsamen Tochter Frances Bean (17) gegenüber der britischen Zeitung ‘The Guardian’.

Love und Cobain lebten eine sehr leidenschaftliche Liebe, aber sie gibt heute zu, dass sie in vielen Dingen uneins waren. So liebte ihr Gatte es, wenn sie versehentlich Leute ärgerte, während es ihr immer nur darum ging, geliebt und akzeptiert zu werden: “Ich hatte wirklich manchmal das Gefühl, dass Kurt es genoss, wenn ich die Leute anpisste. Tja, ich genoss das überhaupt nicht. Ich mag es nicht, nicht gemocht zu werden. Ich war immer ein beliebtes Mädchen. Ich habe gute Sozialfähigkeiten. Manchmal bin ich etwas seltsam, aber nie war ich unbeliebt, niemals jemand, der andere triezte und nie ein Sündenbock. Der Sündenbock zu sein, das war neu für mich.” (CoverMedia)