Montag, 29. März 2010, 22:17 Uhr

Boyzone ist der Erfolg angeblich gleichgültig

Die Popband Boyzone findet es schwieriger, gewissen Leuten zu vertrauen, seit sie 2007 nach siebenjähriger Pause wieder zusammenfand. Obwohl ihr Comebackalbum ein Erfolg war, kümmert es Ronan Keating (33), Keith Duffy (35), Mikey Graham (37) und Shane Lynch (33) nicht mehr besonders, wie viele Fans sie haben. Statt dessen bedeutet den Musikern die Liebe, die sie füreinander empfinden, neuerdings viel mehr, vor allem seitdem Bandkollege Stephen Gately letztes Jahr starb.

“Was uns klar wurde, als wir unser Comeback starteten, war dass einige Leute von denen wir dachten, sie wren Freunde, gar keine waren – sie haben einen nicht angerufen, wenn man nicht arbeitete”, erzählte Graham. “Jetzt lassen wir diese Leute nicht mehr so nah an uns heran, und wir müssen uns nicht mehr so sehr von jedem geliebt fühlen, wie es früher noch der Fall war. “Dass wir nach so langer Pause wieder zusammengefunden haben, hat uns klar gemacht wie viel wir einander bedeutet haben, vor allem nach Stephens Verlust.” Graham sagt auch, dass die Gruppe immer noch Gatelys Tod verarbeitet. Der Sänger starb im letzten Oktober auf Mallorca an einem akuten Lungenödem, einer raschen Flüssigkeitsbildung in der Lunge. Die Musiker können immer noch nicht verstehen, warum Gately mit nur 33 Jahren aus dem Leben gerissen wurde. “Sein Tod führte mir die Zerbrechlichkeit des Lebens vor Augen”, erzählte Graham der englischen Ausgabe der Zeitschrift ‘OK!’. “Er hatte ein glückliches Leben, und das war nicht die Geschichte, die wir für uns geplant hatten. Da werden einem dann die Augen geöffnet. Wir sollten uns über die schönen Dinge im Leben freuen, und uns nicht zu sehr auf das Negative konzentrieren, aber es war eine grausame Zeit, und wir versuchen immer noch, darüber hinweg zu kommen.” (CoverMedia)