Montag, 29. März 2010, 17:51 Uhr

Demi Moore: "Ich habe immer das Gefühl, dass ich versagen werde"

Hollywood-Schönheit Demi Moore (47) ist bekannt dafür, ihre ganze Karriere lang riskante Entscheidungen zu treffen. Im Jahr 1991 war der ‘3 Engel für Charlie’-Star nackt und hochschwanger auf dem Cover des US-Magazins ‘Vanity Fair’ zu sehen und für ihre Rolle im Film ‘Die Akte Jane’ ließ sie sich 1997 ihren Kopf kahl scheren.
Die Aktrice behauptet, sie hätte keinen Schimmer gehabt, welchen Wirbel das ‘Vanity Fair’-Cover auslösen würde. Vielmehr wollte die Schauspielerin lediglich “ihre eigenen Grenzen austesten”. Die attraktive Brünette, die mit ihrem Ex-Mann Bruce Willis (55) drei Töchter hat, erklärt, sie hatte das Gefühl, etwas gegen die Art und Weise tun zu müssen, in der Frauen damals gesehen wurden. Sie habe es als unfair empfunden, dass man sich als Frau zwischen Familie und Karriere entscheiden musste.

“Ich hatte nicht viele Vorbilder in Hollywood und ich habe es möglicherweise ein wenig übertrieben. Aber ich habe einen Dickkopf. Ich betrachte Frauen wie Jennifer Garner und Reese Witherspoon, Schauspielerinnen, die auch junge Mütter sind, und mir wird bewusst, dass das heutzutage gar keine Frage mehr ist”, führt die Ehefrau von Leinwandbeau Ashton Kutcher (32) aus. “Risiken einzugehen macht mir immense Angst. Ich habe immer das Gefühl, dass ich versagen werde. Das ist furchtbar. Ich selbst kann mein schlimmster Feind sein.”
Die dreifache Mutter befürchtet immer noch, dass ihre Karriere wie ein Kartenhaus zusammenfallen könnte. Die Mimin, die bereits seit 1981 vor der Kamera steht, glaubt nicht, dass sie eine besonders talentierte Schauspielerin sei und versucht lediglich, ihren Ruhm dafür einzusetzen, anderen Menschen zu helfen.
“Ich glaube nicht, dass ich die talentierteste Person bin”, sagte Moore der britischen Ausgabe der Zeitschrift ‘Elle’. “Mir wurde die Tür in dieses Leben geöffnet und auch wenn ich nicht wissen mag, warum, so ist es nicht an mir, das anzuzweifeln. Es ist wichtiger für mich, den Mund zu halten und zuzuhören und zu geben. Auch wenn ich nicht weiß, was ich zu geben habe.” (CoverMedia)