Montag, 12. Juli 2010, 12:18 Uhr

Hat Menowin Fröhlich seinem Tourmanager die Fresse poliert?

Wien. Es war nur eine Frage der Zeit, dass es zwischen Helmut Werner, seines Zeichens treusorgender österreichischer Veranstalter und Tourmanager, und seinem Klienten DSDS-Vize Menowin Fröhlich zu einer Auseinandersetzung kommen würde. Und es war natürlich auch nur eine Frage der Zeit, bis bei dem keineswegs an Selbstbewußtsein mangelnden Fröhlich, das Temparement durchgeht.
Der Wiener Agenturchef soll jedenfalls von dem 22-jährigen derart verprügelt worden sein, dass ihm ein Zahn wegflog. Das erzählte Werner gegenüber dem RTL-Fernsehen jetzt am Telefon. Zudem habe er eine Verletzung an der Augenbraue zugezogen. “Menowin hat mich verprügelt”, erklärte Werner.
Grund sollen Auseinandersetzungen um Menowins Auftritt am 2. Juli in einem Wiener Zirkus gewesen sein, den der Sänger nicht absolvieren wollte. Zudem soll Menowin Geld unterschlagen haben und Werner habe für die Rückgabe eine Frist gesetzt, die der junge Ingolstädter angeblich nicht eingehalten habe. Helmut Werner (unten links im Bild) hat jedenfalls Anzeige bei der Polizei erstattet.

“Es ging um eine Maßregelung, er solle Termine einhalten”, erzählt Helmut Werner gegenüber ‘news.at’ und fügte hizu: “Ich habe nur einen stechenden Schmerz gespürt, dann etwas Warmes mein Gesicht runter rinnen. Ich bin schwer erschüttert und menschlich total enttäuscht”.

Einen Auftritt am Samstagabend in Ludwigshafen sagte der umstrittene Sänger einfach ab, seine Fans läßt er warten. Insider sehen einen Zusammenhang in dem Streit mit Werner. Menowin habe auftreten willen, doch offenbar habe sein Tourmanager andere Verabredungen getroffen. Fröhlich sei für eine Stellungnahme nicht erreichbar, heißt es bei RTL.

Allmählich weht Menowin auch bei seinen eigenen Shows heftiger Gegenwind entgegen. Am Freitag in Bielefeld flogen Flaschen und Tomaten auf die Bühne.

Wie dem auch sei, es gibt auch gute Nachrichten: Unterdessen ist nämlich ein Snippet von Menowins vermutlich erster Single ‘Keine andere’ aufgetaucht. Der Song in bester Michael-Jackson-Manier hat zweufelsfrei das Zeig zum Hit und entstand in Zusammenarbeit mit Moses Pelham.

Foto: Frank Altmann/wenn.com