Montag, 12. Juli 2010, 23:40 Uhr

Menowin Fröhlich: Die Diva ist am Ende - Plattendeal geplatzt?

Wien. King Menowin dürfte das Grinsen angesichts der sich überschlagenden Horrormeldungen vom heutigen Tage im Halse stecken bleiben. Nach der überraschenden Trennung seines österreichischen Tourmanagers Helmut Werner, schlägt der Wiener Veranstalter und Manager nun zurück: “Menowin ist eine tickende Zeitbombe, schlimmer als jede Hollywood-Diva”.

Möglicherweise landet der glücklose Sänger bald wieder im Knast, weil er mit der Prügelei, die er gegen Werner angezettelt haben soll, gegen seine Bewährungsauflagen verstoßen hat. “Ich habe eine Strafanzeige gestellt in Ludwigshafen wegen schwerer Körperverletzung und Unterschlagung. Leute aus Menowins Umfeld haben Geld in unserem Namen genommen. Er hat Vorauszahlungen für Auftritte erhalten, die er nicht ordnungsgemäß einhält. Dazu gab es massive Drohungen. Man wird sich vor Gericht sehen müssen. Sein Vertrag mit uns läuft am 31. Juli aus. Ich hoffe, das er bis dahin alle Verpflichtungen einhält. Das ist auch wichtig für seine Bewährung”, warnte Werner senen bisherigen Schützling gegenüber der Zeitung ‘Österreich’.

Angeblich habe der DSDS-Vize gestern auch die Vertragsunterzeichnung bei Sonymusic platzen lassen, will die Website wissen. “Alles in allem rechnen Insider damit, dass das jüngste Debakel 200.000 Euro kostet”, heißt es da. Kohle, die Menowin nicht habe.

Über die Auseinandersetzung mit Menowin berichtete Werner dem Blatt: “Das Ganze war am 3. Juli in St. Gallen kurz vor einem Auftritt von Menowin, etwa um 22 Uhr. Es gab Streit im Hotel und da ist Menowin plötzlich mit dem Kopf auf mich zugekommen. Der Schlag hatte eine riesige Wucht.” Fröhlich sei nach Einschätzung von Werner bei dem Angriff gesundheitlich angeschlagen gewesen und in offenbarer Anspielung auf möglichen Drogenkonsum als Ursache resümierte Werner: “Sein Zustand hat es nicht zugelassen, dass er klar sieht. Menowin ist eine tickende Zeitbombe.”

Menowin sei immer unzuverlässig und undiszipliniert gewesen, erklärte der Veranstalter. Doch habe er immer an den 22-Jährigen geglaubt, zu ihm gehalten. “Schuld ist sein derzeitiges Umfeld, sein Cousin (Mikel Fröhlich) ist das Hauptproblem. Ich habe ihm Auftritte organisiert, ihn immer in Schutz genommen (…) Aber seine Selbstüberschätzung war zu groß. Er ist schlimmer als jede Hollywood-Diva.”

Hier geht’s zu dem Interview!

Die Presseprecherin der Polizei Ludwigshafen erklärte gegenüber klatsch-tratsch.de zu dem abgesagten Auftritt am letzten Samstag in Ludwigshafen: “Nach Anzeigenerstattung durch das Management bei der Polizei in Ludwigshafen ergaben sich Anhaltspunkte für den Anfangsverdacht von Straftaten im Zusammenhang mit der zivilrechtlichen Vertragsausgestaltung. Es bestehen wohl diesbezüglich Meinungsverschiedenheiten zwischen Herrn Fröhlich und seinem Management. Daher waren am Samstag, gegen 22.30 Uhr, sechs Polizisten im Musikpark in Ludwigshafen, wo Herr Fröhlich auftreten sollte. Der Einsatz diente ausschließlich der Wahrung privater Rechte. Herr Fröhlich wurde über den Anfangsverdacht in Kenntnis gesetzt. Es ergaben sich hierbei keinerlei Probleme mit Herrn Fröhlich oder seinem Umfeld. Danach verließ Herr Fröhlich die Discothek und verzichtete auf seinen Auftritt.”

In völliger Verkennung der Lage postet Menowins Tour-DJ ‘DJ R’ heute ein verzweifeltes Statement auf Facebook und bezieht sich auf die nebulöse Absage Menowins bei einem Auftritt in Ludwigshafen, bei dem ein Großaufgebot der Polizei anmarschierte (die wahren Hintergründe liegen noch im Dunkeln): “An alle unsere Fans. Die Vorfälle am Samstag beruhen auf böswilligen Intrigen gegen Menowin Fröhlich. Die Erläuterungen und Anschuldigen die Publik gemacht worden sind beruhen auf Unwahrheiten.”

Heute Nachmittag will sich Fröhlich mal wieder rechtfertigen. In seiner putzigen Internet-Radioshow.
Die Fanowins wenden sich mit Grausen in Scharen ab. Und Menowins Kritiker hauen sich vor Lachen auf die Schenkel. Sie haben’s ja schon immer gewußt …

Fotos: klatsch-tratsch.de/Patrick Hoffmann (3), VIVA