Dienstag, 13. Juli 2010, 14:20 Uhr

Unschuldslamm Menowin Fröhlich: Neue Drogenvorwürfe

Wien. Menowins österreichischer Förderer Richard Lugner hat sich jetzt erstmals detaillierter zu den aktuellen Vorwürfen gegen den DSDS-Vize geäußert. Demnach erklärte der 77-Jährige in einem Radio-Interview mit Antenne Steiermark, dass er Menowin rate, seine Verträge mit ihm einzuhalten. Das klingt angesichts der Nachrichten von gestern reichlich wirr. Gestern hieß es nach Angaben der österreichischen Agentur APA, dass Lugners Ziehsohn Helmut Werner alle Verträge mit dem 22-Jährigen Draufgänger zu annullieren gedenke und Lugner wurde mit den Worten zitiert: “Es geht nicht mehr”.

Richie Rich sieht das heute offenbar schon etwas anders.

“Er hat ja schon verschiedene Probleme gehabt und hat einen Bewährungsrichter. Der hat gesagt, wenn er den Vertrag einhält, dann geschieht nichts – sollte er ihn nicht einhalten, dann bekommt er Probleme wegen Drogenkonsum und Körperverletzung. (…) Der Bewährungsrichter hat ihm jetzt anscheinend gesagt: ,Lieber Menowin, entweder du erfüllst den Vertrag, den du unterschrieben hast, oder du landest wahrscheinlich wieder im Gefängnis’. Wir sind seine Manager und müssen jetzt abwarten, wie Menowin auf das Ultimatum vom Bewährungsrichter reagiert. Wenn er lieber weiter hascht, dann muss er seine Karriere vorübergehend beenden. Wenn er sagt, ich erfülle meinen Vertrag, dann machen wir weiter“, zitert die Bild-Zeitung aus dem Gespräch mit dem Radiosender.

Offenbar will Richard Lugner also weiter mit dem als unberechenbar geltenden Unschuldslamm Fröhlich arbeiten. Er erklärte dazu: “Wir hätten auch eine Tournee im August, bei der er sehr viel Geld bekommen würde. Allerdings ist er derzeit von Leuten umgeben, die sagen ,Komm, jetzt lass mal haschen’ oder was auch immer, anstatt den Vertrag zu erfüllen.”
Befragt nach der angeblich von Menowin verursachten Platzunde am Kopf des Veranstalter Helmut Werner, Lugners Schwiegersohn in spé, ließ der schillernde Wiener Immoblien-Tycoon gegenüber dem Radiosender laut Bild-Zeitung die Bombe platzen: “Weil er unter Drogen stand.”

Für die Hardcore-Fanowins ist das Urteil zu dem Affentheater kurz und knapp: “Alles Lüge!”

Foto oben: wenn.com