Donnerstag, 15. Juli 2010, 0:01 Uhr

Kylie Minogue: "Meine Freunde fragen mich, ob ich sie noch alle hätte"

München. „Mir ist sehr wichtig, festzuhalten, dass ich jetzt nicht größenwahnsinnig geworden bin und mich für Aphrodite halte. Ich mag das Konzept, mit Musik Liebe zu verbreiten“, stellt Popsängerin Kylie Minogue im Interview mit dem Magazin GQ klar. Ihr Rechtfertigungsdrang in Bezug auf den Titel ihres neuen Albums „Aphrodite“ entsteht auch aus ihrem Bekanntenkreis: „Meine Freunde fragen mich ständig, ob ich sie noch alle hätte“, verrät sie.

Dass Kylie inzwischen wieder auf der Bühne steht und mit ihrem Image als Sex-Ikone spielt, ist nicht nur für Außenstehende bemerkenswert: „Wenn man eine Chemo bekommt, kann man sich einfach nicht vorstellen, bald wieder als sexy Hüpfer über die Bühne zu springen. Und ich hatte wahnsinnige Angst, nicht mehr gewollt zu sein“, erinnert sie sich an die Zeit während ihrer Brustkrebs-Therapie. Es ist ihr darum ein Anliegen, Frauen in ähnlichen Situationen Zuversicht zu geben: „Ich hoffe, dass die Tatsache, dass ich wieder da bin, anderen Frauen, die das Gleiche durchmachen müssen, Kraft geben kann. Man kann sich auch nach alledem noch als heiße Frau fühlen“, betont sie.
Für ihr neues Album mimt Kylie wie in alten Zeiten das Partymädchen, obwohl im wahren Leben der 42-Jährigen die wilden Nächte inzwischen passé sind: „Es war ziemlich spektakulär, und die Erinnerungen daran werde ich immer behalten. Aber meine besten Disko-Abende habe ich heute definitiv zu Hause nach dem Abendessen bei ein paar Drinks“, erzählt sie.
Das gesamte Interview gibt’s in der aktuellen Ausgabe von GQ, die am 15. Juli 2010 erscheint.