Mittwoch, 14. Juli 2010, 18:14 Uhr

Menowin und seine größte Facebook-Fanseite sind verschwunden

Berlin. Die Fanowins müssen jetzt ganz tapfer sein! Nicht nur ihr großes Idol Menowin Fröhlich, sondern auch die größte Facebook-Fanpage ist verschwunden! Über die Gründe wird derzeit spekuliert. Eine der im Internet kursierenden Vermutungen: Der Button ‘Melden’, mit dem Mißbrauch von Seiten oder Kommentaren an Facebook weitergeleitet wird, sei offenbar “zu oft gedrückt” worden.

Ein Insider sagte dazu gegenüber klatsch-tratsch.de mit: “Das ist kompletter Unfug. Sie können den Button bei Facebook so oft drücken wie sie wollen, deswegen wird eine Seite noch  lange abgeschalten und auch nicht gelöscht. Jeder Mißbrauchsmeldung wird im Einzelfall geprüft. Das ist definitiv nicht der Grund.”

Der Fall ist nach unseren Infomationen bei Facebook inzwischen bekannt und werde derzeit auf dessen Ursache geprüft. Als Zwischenlösung wurde  die provisorische Seite ‘Menowin Fröhlich Fanmauer‘ geschaffen, um den Fanowins in Ost und West, Nord und Süd vorübergehend eine Heimat zu geben.

Nach den neuesten Vorwürfen der letzten Tage soll der Meister selber auch abgetaucht sein. Lange dürfte das aber nicht dauern. Denn der 22-Jährige muß noch bis zum 31. Juli fünf Auftritte für seinen Wiener Förderer Richard Lugner hinlegen.
Über die Gründe des Vertrags-Aus erklärte Richard Lugner gegenüber TT.com: “Von Anfang August bis Mitte September hätten wir darüber hinaus eine Tournee mit ihm geplant, mit der er eine Menge Geld verdienen könnte. Aber er will die Tournee nicht machen, und einen Vertrag haben wir diesbezüglich noch nicht abgeschlossen. Auch seinen wöchentlichen Auftritt in Mallorca will er nicht wahrnehmen.”

Für Lugner ist der Feind ausgemacht. Vor allem Fröhlichs Cousin Mikel sei für das Desaster verantwortlich. Der würde ihm ständig einreden, “er solle nicht nur arbeiten, sondern auch mal leben.” Lugner fügte hinzu: “Der Zirkusdirektor von Louis Knie wollte ihm für 20 Minuten Meet & Greet 3.000 Euro geben. Er hätte nur für die Gäste Autogramme schreiben und ein paar Hände schütteln müssen. Auch das wollte er nicht machen. Und das als jemand, der noch vor zwei Monaten keine 50 Euro in der Tasche hatte.” Ein von den Fans erwartetes offizielles Statement von Menowin zu den heftigen Vorwürfen im Zusammenhang mit seiner Vertragskündigung beim Lugner-Clan steht noch immer aus.

Foto: klatsch-tratsch.de/Patrick Hoffmann