Donnerstag, 15. Juli 2010, 17:52 Uhr

Lindsay Lohan vorsichtshalber in Reha-Klinik geflüchtet

Los Angeles. In einem letzten verzweifelten Versuch, ihre 90-tägige Haftstrafe doch nicht verbüßen zu müssen, ließ sich Skandalmädchen Lindsay Lohan heimlich in eine Reha-Klinik einweisen. Die Idee stammt angeblich vom neuen cleveren Anwalt der Schauspielerin, Robert Shapiro, der das Reha-Zentrum auch gegründet hat.

2007 wurde das glücklose Starlet (‘Freaky Friday’) wegen Trunkenheit am Steuer zu Alkoholerziehungskursen verdonnert. Weil sie diese jedoch nicht regelmäßig genug besucht hatte, verurteilte sie ein Gericht in Los Angeles zu 90 Tagen Haft plus 90 Tagen Entzug.

Nach dem Urteil warf Lohans Anwältin Shawn Chapman Holley das Handtuch und Shapiro übernahm das Ruder. Der Star-Jurist hatte 1994 dabei geholfen, den wegen Mordes angeklagten Footballer O. J. Simpson zu verteidigen. Er ist auch der Gründer des ‘Pickford Lofts’ in Westhollywood.

Laut einem Bericht der Gossipwebsite ‘RadarOnline’ checkte Lohan bereits am Mittwoch in der Einrichtung ein. Ihre Mutter Dina und ihre On/Off-Freundin Samantha Ronson kamen noch am gleichen Tag zu Besuch.
Hinter der Aktion könnte der Versuch stehen, die 90 Tage Haft zu umgehen, die Lohan nach dem Urteil absitzen muss. Shapiro soll angeblich alles versuchen wollen, um seine Mandantin vor einem Gefängnisaufenthalt zu bewahren.
Staatsanwältin Danette Meyers betonte gegenüber ‘RadarOnline’ jedoch, dass die Versuche des Juristen vergeblich seien: “Es ist völlig irrelevant, Richterin Revel zu bitten, Frau Lohan in den Entzug zu schicken, da Richterin Revel sie bereits verurteilt hat.”
Ob Lindsay Lohans freiwilliger Gang in den Entzug erfolgreich sein wird, bleibt abzuwarten. (CoverMedia)

Fotos: wenn.com