Freitag, 16. Juli 2010, 12:38 Uhr

Lindsay Lohan hofft jetzt nur noch auf ein Wunder

Los Angeles. Nachdem Skandalmagnet Lindsay Lohan (24) für schuldig befunden wurde, ihre Bewährungsauflagen nicht eingehalten zu haben und zu 90 Tagen Gefängnis sowie 90 Tagen Aufenthalt in einer Entziehungsklinik verurteilt wurde, versucht sie alles, um dem Leben hinter Gittern zu entkommen.
Die Schauspielerin (‘Freaky Friday’) ist nun in Pickford Lofts eingezogen, eine Einrichtung, die von ihrem neuen Anwalt Robert Shapiro 2005 gegründet wurde, nachdem sein Sohn an einer Überdosis Drogen starb. Shapiro, der 1994 schon O.J. Simpson erfolgreich vertreten hatte, als dieser wegen Mordes an seiner Ex-Frau und deren Liebhaber angeklagt war, hat sich nun Lohans Fall angenommen. Die Schauspielerin fand sich ohne juristischen Beistand wieder, nachdem ihre Anwältin Holley sie nicht mehr vertreten wollte.
Mit dem Einzug in Pickford Lofts versuchen Shapiro und Lohan das Gericht davon zu überzeugen, dass der Hollywood-Star eher Therapie als Gefängnis benötigt.

Jemand aus ihrem Umfeld erzählte dem amerikanischen Magazin ‘Us Weekly’, dass die Schauspielerin den Ernst der Lage nicht erkennen würde: “Sie denkt, dass irgendetwas passieren wird und sie nicht ins Gefängnis muss. Sie findet, dass man sie ungerecht behandelt.”
Lohan hatte deshalb die Gefängnisstrafe bekommen, weil sie nicht an genug Anti-Alkohol-Seminaren teilgenommen hatte, nachdem sie wegen Fahren unter Einfluss von Drogen zu diesen Seminaren verurteilt worden war. Ihr jetziger Aufenthaltsort Pickford Lofts ist auch keine Entzugsklinik, sondern eher ein Ort für Menschen, die gerade einen Entzug hinter sich haben und sich neu orientieren wollen.
Lindsay Lohan hat schon drei Entzüge hinter sich. Am 20. Juli muss sie – wenn nicht ein Wunder geschieht – für 90 Tage ins Gefängnis. (CoverMedia)