Sonntag, 18. Juli 2010, 16:58 Uhr

Wie schlecht steht es um die Karriere von Christina Aguilera?

Los Angeles. Die Verkaufszahlen des neuen Albums ‘Bionic’ von Popdiva Christina Aguilera sind weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Doch entgegen anderslautenden Gerüchten hält ihre Plattenfirma zu ihr. Aguileras Comebackalbum – das erste seit vier Jahren und nach ihrer Babypause- verkaufte in den ersten fünf Wochen seit seiner Veröffentlichung im Juni nur in den USA lächerliche 200.000 Stück. Und auch in England gilt es als einer der schlechtverkauftesten Alben eines Top-Acts. Ein Sprecher von Aguileras Label RCA erklärte gegenüber der ‘New York Post’, Aguilera zähle nach wie vor zu den Top-Talenten der Plattenfirma – “mit einer der größten Stimmen der heutigen Zeit. Sie wird als Künstlerin weitermachen und wir stehen hundertprozentig hinter ihr.” Und das, obwohl Aguilera noch nie so wenig Alben verkaufte hatte.
Ein Insider hatte zuvor behauptet: “Es gab Gespräche zwischen ihr und dem Label über die Zusammenarbeit, aber es scheint nicht so, dass sie für einen Dialog offen gewesen ist. Sie möchte mit Ihresgleichen konkurrieren, aber es gibt da seit Jahren eine Veränderung, denn sie ist Frau und Mutter geworden und keine Rockerin mehr.”

Das neue Album wurde von Kritikern fast ausnahmslos zerrissen, in der Folge verschob Aguilera auch ihre geplante Tour auf nächstes Jahr, angeblich wolle man sich für die Vorbeitung mehr Zeit nehmen. Von schlechten Kartenvorverkäufen wollte niemand was wissen.

Von einem Krach zwischen der Diva und der Plattenfirma könne daher keine Rede sein. Aguileras Manager Irving Azoff erklärte: “Ich bin ich derjenige, der sich mit dem Label befasst, und Berichte über einen Krach könnten nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein.”