Montag, 19. Juli 2010, 16:12 Uhr

Janet Jackson: Kollegen halfen bei der Trauer um Michael

Los Angeles. Popsängerin und Neuschaupielerin Janet Jackson (44) fand nach dem Tod ihres Bruders Michael (†50) Trost bei ihren Co-Stars. Die Beauty (‘Poetic Justice’) sagt, ohne ihre Kollegen bei den Dreharbeiten zu ‘Why Did I Get Married, Too?’ hätte sie den Schmerz über den Tod des ‘King of Pop’ nicht überwunden.

Die Teilzeitschauspielerin war besonders von Regisseur Tyler Perry (40) angetan, der den Film geschrieben und gedreht hat: “Sie waren alle sehr liebevoll, sehr respektvoll und für mich da, besonders Tyler,” erinnert sie sich in der britischen Frühstücksshow ‘GMTV’. “Es war hart, es ist es immer noch und es hat mir geholfen, viel von dem in meine Rolle zu stecken, wenn es darauf ankam.”
Die Kameraderie hat auch Tyler Perry gefallen: “Wir waren wie eine Familie”, schwärmt er von den Dreharbeiten, “Wir haben alle das gleiche Alter und wir haben ähnliche Erfahrungen. Alle bis auf Janet, die durch die ‘Jackson 5’ ein ganz anderes Leben hatte. Wir hockten in unseren Sozialwohnungen und sie hatte Panther und Tiger als Haustiere. Unsere Haustiere waren eher Kakerlaken und Mäuse.”
Doch die privilegierte Kindheit hat Frau Jackson nicht zu einem harten Wesen werden lassen. Sie habe immer ein Ohr für ihre Freunde, versicherte der jüngste Spross des Jackson-Clans, besonders wenn diese in Beziehungskrisen steckten. Die Erfahrung von zwei Scheidungen – Jackson war mit dem Sänger James DeBarge und dem Tänzer René Elizondo Jr. verheiratet – seien zwar nicht gerade eine Empfehlung, aber die Leute kämen trotzdem: “Ich habe ein paar Freunde, die mich ernsthaft ihre Therapeutin nennen. Viele kommen zu mir, um ihr Herz auszuschütten. Ich war verheiratet und bin zweimal geschieden, deshalb weiß ich nicht, ob ich die Richtige für Beziehungsfragen bin, aber ich kann gut zuhören”, erzählte Janet Jackson. (CoverMedia)