Mittwoch, 21. Juli 2010, 11:50 Uhr

Lindsay Lohan kann am 1. August schon wieder entlassen werden

Los Angeles. Wenn Lindsay Lohan Glück hat, kommt sie in zwei Wochen bereits wieder in Freiheit. Lohans Anwältin Shawn Chapman Holley sagte gestern in einem Statement, dass die 24-Jährige zwar Angst habe, aber entschlossen sei, die Zeit gut über die Runden zu bringen. Wenn sie Glück hat, könnte das kleine Unschuldslamm wegen guter Führung schon nach 13 Tagen wieder entlassen werden. Das zumindest behaupte Steve Whitmore, ein Sprecher des Los Angeles Departement. Der Grund: Das Gefängnis ist vornehmlich für gewalttätige Häftlinge vorgesehen. Da Lindsay aber kein Gewaltverbrechen begangen hat, würde sie früher entlassen werden, da das County Gefängnis dermaßen überfüllt ist. Lohans erwartete vorzeitige Entlassung ist auf den 1. oder 2. August 2010 terminiert. Dann dürfte – wie schon bei Paris Hilton – ein offizieller Entlassungstermin an die Medien lanciert werden, um Lohan klammheimlich  früher durch die Hintertür in die Freiheit zu schicken, um sich nicht den Paparazzis ausetzen zu müssen.

Seit gestern morgen Ortszeit sitzt Lohan nun in Haft. Laut dem ‘People’ Magazin bekommen die Neuhäftlinge den Spitznamen „Fisch“ von der Century Regional Haftanstalt. Lindsay bekam kurz nach ihrer Ankunft schon mal ihre „Fisch-Ausstattung“, die aus einem Stück Seife, Zahnbürste und Zahnpasta und drei Dosen Shampoo und Deodorant besteht. Eine ehemalige Insassin, die nur unter ihrem Namen Michelle bekannt ist, verriet, dass darunter keine Markenprodukte sind, sondern alles nur Billig-Produkte sei.

Die Häftlinge dürfen keine Computer oder Handys benutzen,  jedoch Fernsehen schauen. „Sie sehen den ganzen Tag’ I Love Lucy’, ‘Glücksrad’  und einen regionalen Nachrichtensender“, erzählte ein Insider.

Foto: wenn.com