Montag, 26. Juli 2010, 9:53 Uhr

Oliver Stone rät Amerikanern zu Drogenmissbrauch

Los Angeles. Hollywood-Staregisseur Oliver Stone (63) rät seinen Landsleuten, sich in schweren Zeiten mit Drogen vollzupumpen. Der Filmemacher (‘Midnight Express’) ist bekannt dafür, einige amerikanischen News-Sender als voreingenommen abzustempeln.
In seiner neuen Dokumentation ‘South of the Border’ warf der New Yorker einen Blick auf die ökonomische Entwicklung von Südamerika und verbrachte viel Zeit mit dem venezuelischen Präsidenten Hugo Chavez. In dem Film wirft Stone den amerikanischen Medien vor, viele lateinamerikanische Politiker absichtlich in einem falschen, schlechten Licht dazustellen.

Was die derzeitigen Krisen in den USA angeht, hat sich Oliver Stone eine ungewöhnliche Methode ausgedacht, wie die Amerikaner die schwere Zeit hinter bringen könnten.
“Mehr und mehr Drogen nehmen”, schlug der Medien-Mogul im Gespräch mit dem News-Service ‘Cover Media’ scherzhaft vor und fragte ratlos: “Ich weiß nicht, was denkt Ihr sollten sie tun?”
Trotz seiner Voreingenommenheit gegenüber den Nachrichten in seinem Heimatland will Stone sich davon nicht den Tag verderben lassen. Stattdessen verlacht er die seiner Meinung nach manipulierten Nachrichten einfach.
“Es ist alles Fiktion. Es ist wie ein Film”, beschrieb der Star den Ist-Zustand und schüttelte den Kopf: “Ich denke, man braucht in diesen modernen Zeiten eine ordentliche Portion Humor.”
Humor ist auf jeden Fall ein besserer Weg als Drogen – auch für Oliver Stone. (Covermedia)