Donnerstag, 29. Juli 2010, 15:39 Uhr

Zac Efron wird "wie durch ein Wunder" zur Wasserratte

Los Angeles. Schauspieler Zac Efron (22) verbrachte für die Dreharbeiten zu ‘Wie durch ein Wunder’ (The Death and Life of Charlie St. Cloud) so viel Zeit auf einem Boot, dass er sich anschließend an Land richtig unwohl fühlte. Der Jungstar spielt die Hauptrolle in dem herzzerreißenden Drama über einen leidenschaftlichen Segler, der versucht, mit dem Tod seines Bruders klarzukommen. Dazu verbrachte der Mädchenschwarm mehrere Wochen auf hoher See und mutierte zu einer regelrechten Wasserratte.
“Ich wurde nie seekrank”, prahlte der Star im ‘US Weekly’-Magazin und scherzte: “Ich wurde eher landkrank, weil wir so viel Zeit auf dem Wasser verbrachten. Auf einer stabilen Oberfläche fing plötzlich der Raum an sich zu drehen.”

Den US-Beau scheint das Piratenfieber gepackt zu haben. Träumerisch gestand er: “Es gab da ein paar Wochen, in denen ich nicht vom Boot runter wollte.” Für die Rolle musste Zac Efron nicht nur viel segeln, sondern auch einiges an Muskelmasse zulegen.
“Ich stemmte Gewichte an drei bis fünf Tagen die Woche”, enthüllte der Leinwand-Schnuckel. “Statt Yoga oder Meditation kriegte ich den Kopf mit einer Stunde Fitnesscenter frei.” ‘Wie durch ein Wunder’ soll Anfang Oktober in die Kinos kommen, bis dahin ist Zac Efron bestimmt wieder landtauglich. (CoverMedia)

Basierend auf Ben Sherwoods Roman „Wie ein Wunder” erzählt der Film eine wundersame Geschichte über die Magie der Liebe zwischen dem Hier und dem Jenseits.

Und darum geht’s: Durch einen tragischen Autounfall in der Nähe eines Friedhofs kommen der 15-jährige Charlie (Zac Efron) und sein kleiner Bruder Sam (Charlie Tahan) ums Leben und schwören sich in den Momenten „danach”, auf immer zusammenzubleiben. Die Wiederbelebungsmaßnahmen eines Notarztes holen allerdings Charlie wieder zurück und auch 13 Jahre später hat er die Vergangenheit nicht hinter sich lassen können. Er arbeitet auf dem Friedhof und hält sich tatsächlich an sein Versprechen, Sam niemals alleine zu lassen. Dank seiner Gabe, Geister sehen und mit ihnen sprechen zu können, „besucht” er seinen Bruder fast jeden Abend und spielt mit ihm. Doch dann begegnet er der abenteuerlustigen Tess (Amanda Crew) und das erste Mal seit dem Unfall scheint Charlie aus seinem zurückgezogenen Alltag zu erwachen. Als die mutige Seglerin nach einer Ausfahrt in einem Sturm vermisst wird, trifft er sie erneut auf ungewöhnliche Weise und damit beginnt ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit. Charlie muss sich entscheiden, ob er bereit ist, Frieden mit der Vergangenheit zu schließen und an eine Zukunft zu glauben.

Fotos: Universal