Donnerstag, 05. August 2010, 12:11 Uhr

Joaquin Phoenix: Neue Millionenklage gegen den Regisseur seiner Filmdoku

Los Angeles. Hollywoodstar Joaquin Phoenix (35) hatte sich bekanntlich aus Hollywood verabschiedet, um sich für einen Dokumentarfilm als Aussteiger von Casey Affleck (34) filmen zu lassen. Abgeguckt hat er sich die Idee der Scripted Doku von Sacha Baron-Cohen. Ob überhaupt noch jemand sehen will, wie sich Phorenix als vollbärtiger (und angeblich ungeduschter) Hip Hopper durch Amerika schlägt, dürfte angesichts der hinlänglich bekannten Auftritte .
Der Film “I’m Still Here: The Lost Year of Joaquin Phoenix” kommt am 10. September in die US-Kinos. Ob es sich dabei um eine Satire handelt, ist allerdings noch nicht ganz klar.

Inzwischen muß sich der junge Regisseur wegen sexueller Nötigung bald vor Gericht verantworten. Kamerafrau Magdalena Gorka  erklagte den jüngeren Bruder von Hollywood-Star Ben Affleck. Der habe sie während der Dreharbeiten zu dem Film massiv belästigt. Die Frau verlange nach angaben der ‘New York Daily News’  2,25 Millionen Dollar (1,7 Millionen Euro) Schmerzensgeld. Casey seinerseits wolle mit einer gegen Klage reagieren und kündigte eine Erklärung an.

Auch Amanda White, eine weitere Angestellte bei dem Filmprojekt, behauptete zuvor laut ‘Hollywood Reporter’, dass der Regisseur sie während der Arbeiten wiederholt sexuell belästigt, beleidigt und angeblich auch nicht bezahlt habe. Sie verlangt zwei Millionen Dollar Schadenersatz.

Affleck ist mit Joaquin Phoenix’ Schwester Summer (31) verheiratet, mit der er auch zwei Söhne, Indiana August (6) und Atticus (2), hat.