Montag, 09. August 2010, 20:58 Uhr

Florence Welch komponiert besoffen am besten

London. Die britische Popröhre Florence Welch (23) glaubt, sie schreibe ihre besten Lieder, wenn sie betrunken ist. Die britische Sängerin (‘Kiss with a Fist’) wurde im vergangenen Jahr berühmt, als das Debütalbum ihrer Band ‘Florence and the Machine’ mit dem Titel ‘Lungs’ sofort an der Spitze der britischen Charts landete. Die Gruppe, die aus der Frontfrau und ihrer vierteiligen Begleitband besteht, arbeitet derzeit an ihrem zweiten Album.

Das Goldkehlchen schreibt alle Songs der Band selbst und hat verraten, dass ihr das beste Material einfällt, nachdem sie ein paar Drinks hatte. “Betrunken zu sein, macht mich ungehemmter, so dass ich singe, was auch immer mir in den Sinn kommt”, erzählte der kesse Rotschopf in einem Interview mit ‘USA Today’. “Das Problem dabei ist, dass ich mich nie erinnern kann, was ich gesungen habe. Aber dank der Wunder der Technik kann alles aufgenommen werden.”

Die Künstlerin schreibt ihre Lieder über ihre persönlichen Erfahrungen. Sie nutzt die Musik um ihre “düstersten” Gefühle auszudrücken, sagt aber, die resultierenden Songs seien optimistisch und nicht deprimierend. “Musik ist ein Ventil für meine Frustration, wenn ich an meine düstersten Orte gehe”, erklärte die Punkrockerin. “Ich bin verängstigt und zur selben Zeit freudig. Aber all meine Musik kommt von Herzen und ist aufrichtig.”
Die Schöne sagt, ihr Leben als Inspiration zu nutzen, kann problematisch sein. Sie gibt zu, dass es frustrierend sein kann, um sie herum zu sein, weil sie sich stets in ihrer eigenen kleinen Welt befindet und sich neue Lieder ausdenkt.

“Ich kann mir nicht zu viele Sorgen um Alltagsdinge machen”, erklärte sie. “Ansonsten würde ich die Verbindung zu meiner eigenen Welt verlieren. Das hilft mir als Künstlerin, aber es ist frustrierend für die Leute um mich herum. Ich bin entfernt funktionsfähig, aber es gibt immer etwas leicht Entrücktes”, sagte Florence Welch. (CoverMedia)