Montag, 09. August 2010, 11:16 Uhr

Was steckt hinter der Klage gegen Karaoke-Star Menowin Fröhlich?

Berlin. Der König der Ankündigungen, Karaoke-Superstar Menowin Fröhlich, muß sich mit einer Klage beim Landgericht in Darmstadt auseinandersetzen. Ein Konzertveranstalter klagt jetzt gegen den DSDS-Vize und fordert Schadenersatz in Höhe von 64.602 Euro. “Bei Konzerten in Bingen, Landstuhl und Bosen ist Menowin laut meines Mandanten nicht die vereinbarten 30 Minuten aufgetreten, außerdem hat er geplante Autogrammstunden abgebrochen oder gar nicht erst angetreten”, erklärte Patrick Rehkatsch, Anwalt des Klägers gegenüber der ‘Bild’-Zeitung.

Menowins Anwalt erklärte, dass sein Mandant die Verträge jedoch gar nicht erhalten habe.

Die Klage ist zunächst gegen Menowin Fröhlich gerichtet. Rein vorsorglich wurde sie aber auch in einer so genannten “Streitverkündung” gegen die Lugner City GmbH gerichtet. Was bedeutet das?
Ein Insider erklärte uns dazu: Falls Menowin also im Prozess bestreiten sollte, dass Lugners GmbH überhaupt für ihn als Stellvertreter Verträge abschliessen durfte, müßte gegebenenfalls die Lugner City GmbH haften. Die erhält also vom Gericht die Klageschrift und kann sich überlegen, ob sie auf der einen oder anderen Seite dem Prozess beitritt oder es eben lässt. Bei einem etwaigen weiteren Folgeprozess müsste Lugner City sich aber alle Feststellungen aus dem ersten Prozess entgegenhalten lassen.

Foto: wenn. com