Mittwoch, 11. August 2010, 13:16 Uhr

Was macht eigentlich Jennifer Braun, Zweite bei "Unser Star für Oslo"?

Hamburg. Jennifer Braun, Zweitplatzierte von Stefan Raabs “Unser Star für Oslo”, spricht über die Niederlage, die Freude für Lena Meyer-Landrut und wie sie trotzdem Karriere machen will. Die  Entscheidung war damals so knapp,  dass selbst Stefan Raab zugeben musste, dass er sich erstmals nicht sicher gewesen sei, wer  gewinnen würde. “Das hat mich gefreut. Weil ich wusste, ich habe nicht diese Unterstützung bekommen, von wegen’ alle lieben Jenny’ und ‘Jenny gewinnt das Ding'”, erzählt die 19-Jährige in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift ‘Maxi’. Zu Lenas  Album sagt die Sängerin mit der Christina-Aguilera-Stimme: “Ich würde mir das Album nicht kaufen, das ist nicht mein Ding. Aber Stefan  sucht immer das, was raussticht, was anders ist. Und Lena ist halt  eigen vom Typ her.”

Jennifer durfte zwar nicht nach Oslo fahren, aber sie macht  trotzdem ihren Weg. So sang sie  beim Eurovision-Song-Contest-Fest  auf der Hamburger Reeperbahn neben Größen wie Xavier Naidoo und  Culcha Candela. Und auch ihre erste Single “I Care For You” war in  manchen Läden sogar ausverkauft. Den Plattenvertrag habe sie auf der  After-Show-Party nach dem Finale von “Unser Star für Oslo” bekommen, erzählt sie stolz in ‘Maxi’. Zwar wäre es schade, dass sie nicht mehr  auf der großen Fernsehbühne singen dürfe, aber “die Hauptsache ist, dass die Leute, die vor der Bühne stehen, Bock haben”, so die Schülerin. Und das haben sie, denn seit “Unser Star für Oslo” reiße  man sich auch außerhalb von Hessen um sie.

Der großen Karriere steht nichts mehr im Weg, denn Jenny rollt “das Feld eben von hinten auf”. Dass das möglich ist, daran zweifele sie nicht, denn sie kenne genug Leute, sogar einen, der Britney Spears einen Korb gegeben habe – aber ihr nicht. Jennifer Braun will  ihr Ziel erreichen und wenn es heißt, “Jenny, du kannst auf  Welttournee gehen, wieso sollte ich das nicht machen? Wenn man die  Chance kriegt, berühmt zu werden, wäre es doch blöd, die sausen zu  lassen”.

Foto: NDR/ProSieben/Willi Weber