Donnerstag, 12. August 2010, 16:05 Uhr

Paris Hilton hat wegen Haarverlängerungen Klage am Hals

Los Angeles. Genialer PR-Trick: Edel-Blondine Paris Hilton (29) wird von einer Firma für Haarverlängerungen auf 27 Millionen Euro verklagt.  ‘Hairtech International’ hat gegen die Hotelerbin eine Klage wegen Unterschlagung und Betrugs, unrechtmäßiger Bereicherung und Vertragsbruch eingereicht. So so. Die Firma hatte 2006 einen Promotion-Vertrag mit dem It-Girl unterschrieben, behauptet nun jedoch, dass sie die Vertragsklauseln 2008 gebrochen hätte, als sie an einem Ausgehabend beim Tragen der Produkte einer Konkurrenzfirma abgelichtet wurde.

In den rechtskräftigen Dokumenten, die am Mittwoch beim obersten Gerichtshof in Los Angeles eingereicht wurden, fordert ‘Hairtech’ von Hilton Schadensersatz in Höhe von 27 Millionen Euro und behauptet, deren Benutzung von Haarverlängerungen einer anderen Marke habe unmittelbar zur Zerstörung der Marketing-Kampagne geführt.
Dokumente behaupten, der Partymaus seien 2,7 Millionen Euro dafür gezahlt worden, beim Feiern ‘Dream Catcher Hair Extensions’ zu tragen, jedoch sei sie mindestens einmal ohne sie fotografiert worden.

“Paris Hilton ist eine berühmte Privatperson, die Unterschlagung und Betrug begangen sowie alle Vereinbarungen gebrochen hat, in dem sie sich weigerte die Haarverlängerungen von ‘Plaintiff’ zu tragen oder auf andere Weise ihren Teil der Abmachung einzuhalten, obwohl ihr mehr als schätzungsweise 2,7 Millionen Euro an Lizenz- und Sponsoring-Gebühren bezahlt wurden”, unterstellt die Klage.

‘Hairtech’ beschuldigt das Society-Girl auch, ihnen um die fünf Millionen Euro Verluste verursacht zu haben, als sie im Juni 2007 nicht bei einer Einführungsfeier für die ‘Dream Catcher’-Linie aufkreuzte. Die Werbe-Ikone war damals im Knast und saß eine 23-tägige Haftstrafe ab, zu der sie wegen Fahrens unter Einflusses verurteilt worden war.
Der Internetseite ‘RadarOnline’ zufolge bezichtigt ‘Hairtech’ das Reality-Starlet ihren Deal gebrochen zu haben, indem sie sich wiederholt dem “Chemikalien-Missbrauch, gesetzwidrigen Drogenkonsum, Alkoholmissbrauch sowie anderen [illegalen] Ausschweifungen” hingegeben habe, die die Firma in Misskredit gebracht hätten, behauptet diese.
Die Anwältin der Millionärstochter haben noch nicht auf die Klage reagiert. Rick Hilton, der Vater von Paris Hilton, wird in dem Fall als Mitangeklagter aufgeführt. (CoverMedia)