Donnerstag, 19. August 2010, 13:54 Uhr

Neu ab 23. September im Kino: "Bis aufs Blut – Brüder auf Bewährung"

Berlin. ‘Bis aufs Blut – Brüder auf Bewährung’ von Drehbuchautor und Regisseur Oliver Kienle wurde bereits mit diversen Preisen ausgezeichnet. Im Januar erhielt er auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis den Publikumspreis, den Preis der Schülerjury sowie Verleihförderung. Die Begründung der Jury: „Bis aufs Blut – Brüder auf Bewährung ist ein kraftvoller, linearer Film, der immer nach vorne geht, dynamisch, jung, verspielt und unterhaltsam.

Der Regisseur erzählt seine kleinen Geschichten um Jugendkriminalität, Freundschaft, zerbrochene Träume und Verrat mit Selbstbewusstsein, Humor, Hoffnung und Herz. Er kennt das Umfeld, von dem er erzählt und stellt die Sprache und Kultur seiner Protagonisten glaubwürdig dar, ohne jemals den moralischen Zeigefinger über sie zu erheben.“ Im Juni 2010 wurde Oliver Kienle mit dem hochkarätigem Studio Hamburg Nachwuchspreis für die beste Regie ausgezeichnet. Bereits während der Berlinale 2009 erhielt der Regisseur und Drehbuchautor Oliver Kienle für das Drehbuch zu „Bis aufs Blut – Brüder auf Bewährung“ den Thomas-Strittmatter-Preis der MFG Filmförderung.

Und darum geht’s: Tommy (Jacob Matschenz, ‘Die Welle’) und Sule (Burak Yigit, ‘Tatort’) sind wie Brüder. Die Clique ist ihre Familie und eine Tuning- Werkstatt ihr größter Traum. Ihr Leben gleicht einer Party, bis Tommy wegen der gemeinsamen Dealerei in den Jugendknast wandert und dort die Hölle erlebt. Als er sechs Monate später entlassen wird, ist einiges passiert: Die  Amerikaner sind abgezogen, seine Freundin Sina (Aylin Tezel) hat einen Neuen und seine Mutter (Simone Thomalla)  droht ihm mit Rausschmiss. Obwohl er sich geschworen hat, mit dem Dealen aufzuhören, findet er den einzigen Rückhalt in seiner alten Clique und bei Sule. Und der hat den Masterplan, um den Traum vom Tuningladen wahr werden zu lassen: Einen letzten großen Deal!