Donnerstag, 26. August 2010, 11:35 Uhr

Lindsay Lohan muss jetzt regelmäßig zum Psychotherapeuten

Los Angeles. Filmsternchen Lindsay Lohan (24) wurde bekanntlich bereits am Dienstag aus der Entziehungsklinik entlassen, doch nun wurde ihr verordnet, sich einem strikten ambulanten Rehabilitationsprogramm zu unterziehen. Das heißt unter anderem, zu regelmäßigen Suchtberatungen zu gehen und nervige Sitzungen beim Therapeuten zu absolvieren.

Im vergangenem Monat saß das Unschuldslamm ja noch im Gefängnis, weil sie gegen ihre Bewährungsauflagen verstoßen hatte, nachdem sie 2007 wegen Fahren unter Drogeneinflusses festgenommen wurde.

Nach bereits 13 Tagen Inhaftierung wurde sie aus dem Lynnwood-Frauenknast entlassen und von einer Richterin zu 90 Tagen Entziehungskur im UCLA Medical Center in Los Angeles verurteilt.

Auf Empfehlung der Ärzte der Klinik ließ Richterin Elden S. Fox vom Obersten Bundesgericht aus Los Angeles die 24-Jährige nun frühzeitig gehen und legte bei einer Gerichtsverhandlung gestern die Bedingungen dafür fest. Somit soll sich Lohan bis November diesen Jahres mehrmals die Woche diesen Sitzungen unterziehen. Hinzu kommt, dass sich die blonde Sängerin zweimal die Woche unangekündigten und spontanen Drogen- und Alkoholtests unterziehen muss und Los Angeles nicht verlaasen darf.
Fox übernahm Lohans Fall, nachdem Richterin Marsha Revel anfang des Monats den Fall abgegeben hatte.

Aber nicht alles ist schlecht für LiLo verlaufen, denn Richterin Fox ließ zwei Drogendelikte fallen und verordnete keinen Bewährungshelfer mehr, vorausgesetzt sie erfüllt die ihre Auflagen und verpat auch keine Sitzungen mehr.

Lohan nahm zwar nicht selber am Gerichtstermin teil, jedoch versicherte ihre Anwältin Shawn Chapman Holley dem Gericht, die Schauspielerin werde den Verordnungen Folge leisten und sagte: „Sie hat sich verändert. Sie ist gesund. Sie hat einen klaren Kopf. Sie schaut positiv in die Zukunft.”