Donnerstag, 26. August 2010, 18:25 Uhr

Menowin feiert im Tempodrom: Hier ist die Namensliste der Ticket-Besteller

Berlin. Neues aus dem Dilettantenstadl von Menowin Fröhlich! Das private Geburtstagskonzert von Karaokestar und DSDS-Vize Menowin Fröhlich am 04. September im Berliner Tempodrom scheint unter keinem guten Stern zu stehen. Obwohl der Sänger den Kartenbestellern für seine Party Datensicherheit zusichert, verschleudert er die kompletten E-Mail-Adressen der Ticketbesteller offenbar in seinem E-Mail-Verkehr.

Erst Ende letzter Woche sorgten die Newcomer unter den Event-Veranstaltern Menowin Fröhlich und sein Cousin Mikel (die gemeinsam unter M & M Fröhlich firmieren) mit schier grenzenlosem und bewundernswert kämpferischen Idealismus für einiges Aufsehen, als sie King Menowins Geburtstag im Berliner Tempodrom annoncierten.

Doch nicht nur als Veranstalter scheinen Menowin Fröhlich und sein “Team” vom Veranstaltungsbusiness keinen blassen Schimmer haben. Die Verantwortlichen scheinen auch von ‚Datenschutz’ noch nie etwas gehört zu haben. (Menowin, wann suchst Du Dir endlich, endlich professionelle Berater?)

Einer unserer Leser (dessen Mail der Redaktion im Original vorliegt) hatte unter der überall angegebenen Ticketbestell-Adresse [email protected] sein Interesse an Karten bekundet. Zurück kam (nicht wie erwartet) die Bankverbindung, um den Betrag für die Eintrittskarten zu überweisen, sondern – siehe da – lediglich die AGB. Und im E-Mail-Verteiler (!) befanden sich die kompletten E-Mail-Adressen unzähliger Menowin-Fans, die offenbar ebenso an Tickets interessiert waren.

Damit verstößt der Veranstalter M & M Fröhlich schlichtweg gegen seine eigenen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (siehe Ausriss unten). Unter dem Punkt ‚Datenschutz’ verpflichtet sich der Veranstalter die Daten des Käufers streng vertraulich zu behandeln.

Und hier ein Auszug der streng vertraulich behandelten Daten, von klatsch-tratsch.de unkenntlich gemacht:

Der Witz: Sämtliche Adressen wurden weder im CC- noch im Blind-Kopie-Feld eingegeben, sondern gleich in der Adressleiste! Von einem “Versehen” kann da kaum die Rede sein.

Fotos: Frank Altmann/wenn.com, Screenshots: klatsch-tratsch.de