Freitag, 27. August 2010, 11:47 Uhr

Oliver Pocher läßt sich trotz negativer Kritiken nicht unterkriegen

Köln. Dick ist er geworden! SAT.1-Allzweckwaffe Oliver Pocher überraschte bei seinen Auftritten in den letzten Tagen (Premiere für ‘Alarm für Cobra’, Kerner’) mit einer neuen 80er-Jahre-Poppers-Frisur und einem deutlich runderen Gesicht. Der 32-jährige TV-Star zeigt sich zuversichtlich für den Start seiner veränderten Show nach der Sommerpause.

Der Comedian meldet sich zurück und startet heute die zweite Staffel der ‘Oliver Pocher Show’. Neben einem veränderten Studio gibt es auch einen neuen Sendeplatz, gesendet wird nicht mehr freitags um 22.15 Uhr , sondern erst um 23.15 Uhr.

Zu den Änderungen seiner Show sagte Pocher dem Berliner ‘Tagesspiegel’: “Das Studio ist optimiert worden, die Showtreppe ist raus. Die Babypuppen Kalle und Ralle werden nicht mehr regelmäßig an meiner Seite sein. Außerdem gibt es neue Rubriken. Zum Beispiel „Aufwärts mit Pocher“, wo ich im Fahrstuhl mit Leuten ins Gespräch komme. Oder „Olli e.V.“, eine Rubrik, in der ich außergewöhnliche Vereine besuche. Für die erste Sendung war ich in einem Lachclub.”

Poker lässt sich von den schlechten Einschaltquoten und Kritiken seine erste Staffel betreffend nicht einschüchtern: “Ich bin es gewohnt, kritisiert zu werden. Egal was ich mache: Leute fühlen sich immer auf den Schlips getreten. Damit kann ich gut leben. Wichtig ist dabei, dass ich gerechtfertigte und ungerechtfertigt Kritik voneinander unterscheiden kann.”

Ähnlich erginge es momentan seinem Sat.1-Kollegen Johannes B.Kerner: “Momentan sind Kerner und ich die Prügelknaben, aber damit können wir sehr gut leben. Wenn man das Aushängeschild eines Senders ist, dann liegt ein gewisser Fokus auf einem.”
Pocher ist zuversichtlich und weiß, dass der Anfang oft nicht einfach ist. Auch andere Fernsehgrößen wie zum Beispiel Harald Schmidt hatten keinen leichten Start: “Momentan gilt es, die Position zu festigen, die man hat. Natürlich habe ich bezüglich der Quote einen anderen Anspruch. Ich bin froh, dass mir den Sender Zeit gibt. Harald Schmidt hatte bei Sat.1 lange schwache Einschaltquoten, er wurde von Kritikern verrissen. Und dann war er plötzlich der Größte und jeder lobte ihn”, erklärte Oliver Pocher. (CoverMedia)

Foto: wenn.com