Mittwoch, 01. September 2010, 14:27 Uhr

Marteria auf Platz eins der Download-Charts

Baden-Baden. Lob von höchster Stelle: Nummer-Eins-Garant Jan Delay bezeichnete “Zum Glück in die Zukunft” als “bestes deutschsprachiges Hip-Hop-Album, das in den letzten Jahren erschienen ist”. Mit so vielen Vorschusslorbeerenausgestattet, sprintet Marteria (Fotos) an der gesammelten internationalen Konkurrenz vorbei und lässt sich an der Spitze der media control Longplay-Downloadcharts nieder.

Als zweitbeste Neulinge kommen die Eels auf Platz fünf ins Ziel. Die produktiven US-Alternative-Rocker veröffentlichen mit “Tomorrow Morning” ihre dritte Platte innerhalb von eineinhalb Jahren.

Auf den Positionen sieben bis neun gibt es die volle Dosis Metal: Apocalyptica führen mit “7th Symphony” das Trio an, gefolgt von Iron Maiden mit “The Final Frontier” (in der Vorwoche noch auf eins) und Accept mit “Blood Of The Nations”.

Auf dem Podium ergattern Unheilig mit “Große Freiheit” die Silbermedaille zurück. Der Graf tauscht Plätze mit Eminem, der sich mit “Recovery” auf die Drei zurück zieht.

Auch bei den Single-Downloads stellt ein Rapper den höchsten Neuling: US-Allroundtalent Ne-Yo erschafft sein “Beautiful Monster” auf Position 19 des Rankings. Eva Briegel und ihren Jungs von Juli beschleicht derweil ein “Elektrisches Gefühl”. Der Song gibt an 31. Stelle sein Debüt.

Auf Platz eins drehen Yolanda Be Cool & Dcup mit “We No Speak Americano” weiter einsam ihre Runden. Dahinter positionieren sich Hurts mit “Wonderful Life” (Vorwoche: drei) und Eminem feat. Rihanna mit “Love The Way You Lie” (Vorwoche: zwei).

Fotos: SonyMusic