Freitag, 03. September 2010, 17:46 Uhr

Locnville: Heute erscheint das Debütalbum der Südafrika-Zwillinge

München. Das Debut-Album “Sun In My Pocket” der Locnville-Zwillinge erscheint heute auch in Deutschland.  Am Samstag werden die Herzen vieler Mädchen höher schlagen. Dann sind die Jungs bei ‘The Dome’ auf RTL II zu sehen.

Die beiden  tragen wirklich einen verdammt großen Namen. Andrew und Brian Chaplins Urgroßvater war nämlich ein Onkel des legendären Charlie Chaplin, doch geographisch und stilistisch hätten sich die beiden 19-jährigen Zwillinge kaum weiter von ihrem berühmten Vorfahren entfernen können als mit ihrer Band Locnville. Denn obgleich Andrew und Brian in New York zur Welt kamen, übersiedelte Familie Chaplin alsbald in die Heimat ihres Vaters: Südafrika. Dort starteten die beiden bereits im Alter von sieben Jahren ihre Musik-Karriere, als sie mit “Amnesia” ihre erste Single veröffentlichten. Nachdem sich die beiden in den folgenden Jahren musikalisch u.a. von Bands wie Oasis und Pink Floyd inspirieren ließen (und zeitweise zurück in die USA zogen), starteten sie Ende vergangenen Jahres mit neuem Sound als Locnville im Land der Fußball-WM 2010 ihre Chartkarriere.

Gleich die erste Single “Sun In My Pocket” machte Locnville zu absoluten Superstars: der smoothe Elektro/Rap-Song wurde zu einem Riesenhit und sorgte dafür, dass das gleichnamige Debütalbum der Zwillinge sofort nach Veröffentlichung mit Gold Platin ausgezeichnet wurde und als die erfolgreichste Albumveröffentlichung einer südafrikanischen Band in die Musikgeschichte des Landes einging.

Mittlerweile überschritt der Longplayer die Platingrenze. Dabei musste Andrew zunächst einmal seinen Bruder von der Hit-Tauglichkeit überzeugen. “‘Sun In My Pocket’ ist wirklich lustig. Ich schrieb den Refrain ohne meinen Bruder und er mochte ihn zunächst überhaupt nicht”, erinnert sich der jüngere Chaplin-Twin, “die Inspiration für den Song kam von keiner bestimmten Sache, sondern eher von der Welt als Ganzem. Wir wollen damit sagen, dass man seine Welt selbst kontrolliert, weil man metaphorisch die Sonne in der Tasche hat und den Mond in den Händen hält. Ich denke, dass viele Leute diese Botschaft verstehen und den Song deshalb so gerne hören.” In naher Zukunft werden noch einige dazu kommen: nach dem unglaublichen Erfolg in ihrer Heimat wird “Sun In My Pocket” nun auch in den USA, Großbritannien, Frankreich, Belgien, Schweden, Holland und zahlreichen asiatischen Ländern veröffentlicht.

Fotos: Michael Wilfling