Freitag, 03. September 2010, 18:35 Uhr

Milla Jovovich: "Ich habe regelrecht Angst vor der Zukunft"

Hamburg. In “Afterlife” (Kinostart: 16. September), dem vierten Teil der Erfolgsreihe “Resident Evil”, tritt Action-Amazone Milla Jovovich wieder gegen fiese Zombies an – diesmal sogar in 3D. “Definitiv gibt’s die besten und größten Stunts, die wir je gemacht haben”, schwärmt die Schauspielerin im Gespräch mit der Programmzeitschrift ‘TV Movie’. “Dabei mussten wir durch den Dreh in 3D lernen, bei den Fights extrem präzise zu sein.” Obwohl sie keine Stuntfrau sei, habe sie fast alle Kampfszenen selbst gemacht. “Dabei wurde ich  ein paar Mal hart am Kopf getroffen!”

Das düstere Zukunftsszenario des Films passe übrigens gut zu ihrem “Ich bin Pessimistin”, gesteht die 34-Jährige. “Vor der Zukunft habe  ich regelrecht Angst.” Die Verschwendungs- und Profitsucht könne die  Welt auf Dauer nicht aushalten. “Ich mache mir Sorgen, wie meine  Tochter und meine zukünftigen Enkel später einmal leben werden.”

Dass mit Paul W.S. Anderson der eigene Ehemann auf dem Regiestuhl saß, war für Jovovich kein Problem. “Actionfilme sind Spaß, sind wie Disneyland für Erwachsene”, sagt der Star. “Wenn ich mit Paul jedoch ein Drama drehen würde, wäre es hart.” Streit gäbe es allerdings ausschließlich zu Hause. “Am Set ist er der Boss.” Zumal sich Milla Jovovich eine goldene Regel zu eigen gemacht hat: “Mit einem Regisseur streite ich nie. Jede Minute, die am Set nicht gearbeitet wird, kostet Geld.”