Samstag, 04. September 2010, 10:29 Uhr

Paris Hilton muss 160.000 Dollar Schadensersatz zahlen

Los Angeles. Society-Königin Paris Hilton (29) dürfte jetzt rund 160.000 Dollar Schadensersatz an Produzenten zahlen, weil sie nicht genügend Werbung für ihren Filmflop ‘National Lampoon’s Pledge This’ gemacht habe und damit einen Vertragsbruch begangen hat. Zwar sei sie nicht allein für den kommerziellen Misserfolg des Films verantwortlich, aber für den entstandenen Schaden des Projektes müsse sie womöglich aufkommen.

Richter Federico Moreno entschied am Donnerstag in Miami (Florida), dass die 29-Jährige einen Vertragsbruch begangen hat und Interviews mit Medien in Russland und auch in Großbritannien verweigerte.

Nach dem Urteil des Richters müsse die Hotelerbin für den enstandenen Schaden haften, da sie lukrative Werbemöglichkeiten ablehnte und soll den Produzenten von Worldwide Entertainment Group Inc. als Entschädigung 160.000 Dollar zahlen. Anfänglich sollen Investoren 8,3 Millionen Dollar gefordert haben.
In der ursprünglichen Entscheidung des Richters im August 2009 verkündete er, dass Paris eventuell einen Teil ihrer Gage von eine Millionen Dollar, die sie für ihre Rolle in dem Film bekommen hatte, zurückzahlen müsse.

Es wurde außerdem berichtet, dass die Party-Göre geradewegs enttäuscht war und sich auch deshalb vom Film distanzierte, als angeblich zusätzliche Nacktszenen gemacht werden sollten. Ach nee?!

Paris drohen jetzt übrigens bis zu vier Jahren Gefängnis, weil sie am vergangenem Freitag in der Casinostadt Las Vegas mit Kokain erwischt wurde.