Sonntag, 05. September 2010, 14:48 Uhr

Menowin: Das Geburtstagskind verschwand vor Mitternacht

Berlin. Gestern Abend feierte DSDS-Karaokestar Menowin Fröhlich in Berlin seinen lang angekündigten, und von im Vorfeld  einigen Irritationen getragenen, 23. Geburtstag. Den ließ sich der junge Mann auch ordentlich was kosten. Die zwischen 400-500 Gäste und Fanowins mußten teilweise bis zu 65 Euro hinblättern, um dabei zu sein.

Preise die man übrigens seinerzeit zahlen mußte, um Menowins großes Idol, Michael Jackson, live zu sehen.

King Menowin ließ sich angesichts der grauenhaften Schlagzeilen der letzten Monate um Missmanagement und Ärger mit diversen Veranstaltern die Laune nicht im geringsten verderben, spielte ein 45 Minuten Karaoke-Set – wie gewohnt mangels Band allerdings mit Playback-CD.

Fröhlich sang überraschenderweise dann aber endlich zwei neue, von ihm selber geschriebene Songs. Das läßt Hoffnung aufkommen, dass ein Ende seiner Karaoke-Shows in Sicht ist.

Auch Groß-Cousin Sido war mit von der Partie, es gab Autogramme und dann war für den Meister ohne eigene Single schon wieder Feierabend. Nicht aber ohne vorher die ganzen Geschenke seiner Fans einsammeln zu lassen.

Um 23.30 Uhr ließ Menowin seine Gäste sitzen und verschwand mit seiner Entourage in einem Club in der Friedrichstraße. Dort blieb er bis vier Uhr morgens. Einige der Fans, die für ihr Idol extra angereist waren, mußten in der Universal-Hall in Moabit warten bis ihre Busse sie um drei Uhr endlich abholten und heimbrachten.

Das Fazit der meisten Fanowins teilte auch einer der Gäste gegenüber klatsch-tratsch.de: “Die Party war der Hammer, die Stimmung der Hammer, die Rapper Sido und Alpa Gun waren super drauf. Menowin hat zwei neue Lieder gesungen und fröhlich verkündet, dass seine erste Single jetzt im Kasten ist.”

Das Berliner Boulevardblatt BZ kommentiert den Abend weitaus nüchterner: “Eine schmucklose Mehrzweckhalle in Moabit, zur Hälfte gefüllt, 30 Minuten Auftritt mit 5 Coversongs und vier auf der Bühne aufgebauten Tischen. Es herrschte Kantinen-Flair bei Bier, Wasser und Apfelsaft. Die Zahlenden dürfen zugucken. Ein bisschen wie im Zoo.” Und: “Es hat schon etwas mafiöses, wie viele Cousins und Cousinen (von Menowin) im Gangster-Look hier rumwuseln und mitmischen.”

Dem Blatt erklärte übrigens Menowins “neuer Manager” Rico Steinbach, auch ein Cousin Menowins, über gemeinsame Pläne mit Sido: “Sie entscheiden bis Montag, ob sie eine Platte zusammen aufnehmen und es einen gemeinsamen Song gibt“.

Fotos: wenn.com