Montag, 06. September 2010, 11:07 Uhr

Lady Gaga spricht über sich in der dritten Person

New York. Ein Freund von Musikerin Lady Gaga (24) wusste, sie hat “die Grenze überschritten”, als die Sängerin anfing, von sich in der dritten Person zu sprechen. Die Chart-Blondine (‘Paparazzi’) ist für ihre durchgeknallte Art bekannt, zeigt sich auf und fernab der Bühne gerne in extremen Outfits und spricht ab und zu mit ihrer eigenen Teetasse, die sie überallhin mitnimmt.

In dem neuen Buch von Maureen Callahan mit dem schönen Titel ‘Poker Face: The Rise and Rise of Lady Gaga’ sprechen viele Freunde der Entertainerin über deren andauernden Erfolg. Amanda Lepore, ein Transsexueller aus der Club-Szene New Yorks, beispielsweise erinnerte sich an einen Abend, an dem Lady Gaga einige ihrer Bekannten zum Spaghetti-Essen eingeladen hatte.

“Sie war supernett und bodenständig”, so der Selbstdarstellungskünstler, “aber sie sagte dauernd: ‘Gaga würde das tun, Gaga würde jenes tun’ – aber nicht so, als spreche sie von sich, sondern von einer dritten Person.” Das Fazit von Lepore fiel nach diesem Zusammentreffen eher nüchtern aus: “Ich denke, sie hat die Grenze überschritten.”

Das Dinner fand vergangenes Jahr statt und Amanda Lepore enthüllt, wie sehr sie die anderen Gäste verwunderten. Die Promi-Dame hatte damit gerechnet, die hippsten und stylischsten Menschen zu treffen – doch musste sich mit viel weniger zufrieden geben.
“Sie alle waren solariumgebräunt! Einer hatte gezupfte Augenbrauen und eine rasierte Brust”, lästerte Lepore ungeniert.
Sängerin und Songschreiberin Wendy Starland (29) war so begeistert von Lady Gaga, dass sie ihre Kollegin mit ihrem Produzenten Rob Fusari zusammenbrachte. In ‘Poker Face: The Rise and Rise of Lady Gaga’ erinnert sie sich an Diskussionen um Lady Gagas ausgefallenen Look: “Ich meinte, wir könnten doch etwas theatralisches machen, damit sich nicht alles auf ihr Aussehen konzentriert. Sie hat auch darüber gesprochen. Lady Gaga erklärte: ‘Ich weiß, mein Look ist nicht traditionell und dass ich keine klassische Schönheit bin. Wir müssen uns was einfallen lassen.'” (CoverMedia)