Montag, 06. September 2010, 9:50 Uhr

Rooney Mara stört düsteres Remake von "Verblendung" nicht

Los Angeles.  Jungschauspielerin Mara Rooney (25) hält sich für prädestiniert, düstere Filmrollen zu spielen, weil sie schon immer düster war.  Die Hollywood-Newcomerin (‘A Nightmare on Elm Street’) ergatterte kürzlich die Hauptrolle in David Finchers neuem Projekt ‘Verblendung’, der erste Teil der US-Version von Stieg Larssons ‘Millenium Trilogie’. Rooneys Rolle, Lisbeth Salander, gerät in viele schreckliche Szenen, während sie neben Mikael Blomkvist (gespielt von ‘James Bond’-Darsteller Daniel Craig) Verbrechen bekämpft.

Die Schauspielerin gestand nun in einem Interview mit dem ‘Empire’-Magazin, dass sie düstere Rollen keineswegs abschrecken. Mehr noch fühlt sich die Künstlerin zu seltsamen Charakteren hingezogen.
“Ich war schon immer düster. Ich war schon so seit ich drei Jahre alt war”, erklärte die aufstrebende Aktrice und verriet ein Beispiel für ihren Hang zum Ungewöhnlichen: “An Halloween fragte mich meine Mama einmal, als was ich mich verkleiden wollte und ich sagte: ‘Als Klara, das behinderte Mädchen aus ‘Heidi’.'” 
Mara Rooney stach bei den Castings auch große Hollywood-Damen wie Scarlett Johansson und Natalie Portman aus. Die Künstlerin soll Fincher bei der gemeinsamen Arbeit an ‘The Social Network’ tief beeindruckt haben. Der Film, der noch in diesem Jahr in die Kinos kommen soll, erzählt die Geschichte der ‘Facebook’-Gründung.

“Am ersten Tag drehten wir eine acht Seiten lange Szene. Ich glaube, wir haben sie 99 Mal gemacht. Ich dachte nur: ‘Gott, ich kriege noch ein Burn-Out’, aber jedes Mal fühlte sich wieder neu an. David wusste genau, was er wollte”, erinnerte sich Rooney Mara an den Dreh. (Covermedia)